Beginn des nächsten Weiterbildungsdurchgangs:

  • September 2026

Einführung in die Weiterbildung

Die Arbeit mit traumatisierten Menschen ist in den letzten Jahren verstärkt in das Interesse der Psychotherapie gerückt. Psychotrauma-Diagnosen wie PTSD, DESnos, dissoziative Identitätsstörung etc. setzen sich in der klinischen Praxis immer mehr durch und neue methodische Zugänge prägen das Feld. EMDR, Imaginations- und Screentechniken, Stabilisierungsarbeit, etc. gehören bei der Arbeit mit traumatisierten Klient:innen zum Handwerkszeug, um eine Therapie auf dem aktuellsten Stand anbieten zu können.

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Das ifs-Haus an einem sonnigen Tag

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzungen

Zielgruppen

Die Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit heilkundlich, auch in der Behandlung von Störungsdiagnosen mit Krankheitswert, arbeiten dürfen oder deren institutioneller Kontext eine solche Tätigkeit rechtlich erlaubt. Ebenfalls können sich Personen zur Weiterbildung anmelden, die die rechtlichen Voraussetzungen zur Ausübung heilkundlicher Tätigkeit aktuell noch nicht erfüllen, diese jedoch anstreben (z. B. Approbation als Ärztin/Arzt, Psychotherapeut:in oder Heilpraktikererlaubnis mindestens für das Gebiet der Psychotherapie).

Angesprochen sind insbesondere:

  • Systemische Therapeut:innen und Familientherapeut:innen
  • Psychologische Psychotherapeut:innen sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen
  • Ärzt:innen mit fachärztlicher Weiterbildung in Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychotherapeutischer Medizin sowie der Psychosomatik
  • Kolleg:innen mit einer abgeschlossenen therapeutischen Weiterbildung in einem anderen psychotherapeutischen Verfahren aber darüber hinaus mit systemischen Grundkenntnissen

Zugangsvoraussetzungen

  • Studienabschluss im Bereich der Humanwissenschaften sowie therapeutische Weiterbildung (Umfang mind. 3 Jahre)
  • Weiterbildung in Systemischer Therapie/ Familientherapie oder Psychotherapieausbildung KJP/ PP oder Fachärztliche Weiterbildung
  • Berufserfahrung in der therapeutischen Arbeit mit Menschen, die unter Traumafolgestörungen leiden
  • die Möglichkeit, während der Weiterbildung mit Menschen mit Traumafolgestörungen therapeutisch zu arbeiten unter Beachtung der geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen

Die Weiterbildung vermittelt traumatherapeutische Kompetenzen, die jedoch nicht rechtlich zur Ausübung heilkundlicher psychotherapeutischer Tätigkeit berechtigen. Dazu bedarf es dennoch einer Approbation oder Heilpraktikerzulassung.

Die Verantwortung für die Einhaltung der berufs-, heilkunde- und sozialrechtlichen Bestimmungen liegt bei den Teilnehmenden bzw. bei der jeweiligen Institution, in deren Rahmen die Tätigkeit erfolgt.

 

Weiterbildungsorganisation

Weiterbildungsorganisation:

  • 7 Blockseminare à 3 Tage mit je 24 Ustd.
  • 5 Supervisionstage à 8 Ustd.
  • 7 Intervisionstage à 8 Ustd.
  • eine Fallvorstellung als  Live - oder Videosupervision
  • Fallberichte:
    • 3 Fallberichte über abgeschlossene, supervidierte und dokumentierte Therapien mit unterschiedlichen Störungsbildern (PTBS , DDNOS, DIS)
    • 1 Behandlungsfall sollte dabei eine volle Dia­gnos­tik beinhalten (mit mindestens drei traumaspezifischen Testverfahren)
  • 100 Behandlungsstunden 
  • Literaturstudium (nach Interesse)
  • Abschlusskolloquium (Basis sind zwei Behandlungsfälle)

Gesamtumfang : ca. 400 Ustd.

Wahlweise können unsere Traumatherapie-Workshops dazugebucht werden (Diese werden dann im Zertifikat aufgeführt). Teilnehmer:innen der Weiterbildung zahlen einen reduzierten Preis.  

Weiterbildungsinhalte

Kontinuierliche und wiederkehrende Elemente während der Weiterbildung:

  • Die Entwicklung der individuellen Therapeut:innenpersönlichkeit ist Thema in allen Weiterbildungsabschnitten.
  • Während der Blockseminare ist das kontinuierliche Therapeut:innentraining ein zentrales didaktisches Mittel zum Erlernen und Erfahren therapeutischer Kompetenz.
  • Die begleitende Supervision dient der kontinuierlichen Begleitung therapeutischer Praxis.
  • Theorievermittlung, Therapeut:innentraining, Demonstrationen, Selbsterfahrung, Metareflexion und Prozessbegleitung greifen ineinander.

Mehr Infos zu den Blockseminaren

Einige Moderationskarten und Bücher auf einem Tisch

Ziele und Abschluss

Ziele

  • einen individuellen therapeutischen Stil für die Arbeit mit traumatisierten Menschen ent­wickeln, der die persönlichen Stärken  berücksichtigt und  Zufriedenheit in der alltäglichen Berufspraxis ermöglicht
  • traumatherapeutische Ideenwelten kennen und diese für die Arbeit mit traumatisierten Menschen anwenden lernen
  • auf der Basis der persönlichen Ressourcen eine professionelle Identität als Trauma­thera­peut:in entwickeln, um sich in Therapieprozessen als qualifiziert zu erfahren
  • die eigenen Ressourcen als kreatives persönliches und therapeutisches Potential erkennen und einsetzen lernen
  • traumatherapeutische Interventions- und Arbeitsformen kennen und situationsadäquat ein­setzen lernen
  • die Vielfältigkeit unterschiedlicher Therapierichtungen und Interventionsformen kennen lernen (Hypno­thera­pie, Ego-State-Therapie, systemisch-lösungsorientierte Zugänge, PITT, KBT, EFTT, EMDR)

Abschluss

Die Weiterbildung schließt bei Erfüllung der Abschlusskriterien mit dem Zertifikat als "Systemische:r Traumatherapeut:in (ifs)" ab.

 

Kosten und Finanzierung

Finanzierung:

4.700,00 Euro (incl. 200,00 Euro Aufnahmegebühr), zahlbar in einer einmaligen Anzahlung und monatlichen Raten

Zahlungshinweise:

  • Wir bieten auch die Möglichkeit einer bequemen monatlichen Ratenzahlung, die wir gerne nach ihren Bedürfnissen gestalten

Finanzielle Förderung

Es besteht die Möglichkeit der Förderung durch den NRW Bildungsscheck 2.0.
Weitere Infos dazu finden Sie HIER

Kurstermine

Start des nächsten Kurses (TT 15)

September 2026

Termine der Blockseminare*:

BL 01: Do, 24.09.26 - Sa, 26.09.26

BL 02: Do, 12.11.26 - Sa, 14.11.26

BL 03: Do, 25.02.27 - Sa, 27.02.27

BL 04: Do, 15.04.27 - Sa, 17.04.27

BL 05: Do, 02.09.27 - Sa, 04.09.27

BL 06: Do, 23.03.28 - Sa, 25.03.28

BL 07: Do, 07.09.28 - Sa, 09.09.28

*Supervisionstermine werden im Kurs bekannt gegeben!

 

Seminarzeiten:

Do:   10:00-18:30
Fr.:    09:30-18:30
Sa.:   09:00-13:00

Die Termine und Zeiten der Supervisionsseminare werden zu einem späteren Zeitpunkt im Kurs bekannt gegeben.
Sie finden in der Regel freitags oder samstags statt.

Die Anmeldung zur Weiterbildung ist erst nach dem Besuch einer kostenlosen und unverbindlichen Informationsveranstaltung möglich.

Anmeldung zur Infoveranstaltung

Bei Interesse an diesem Weiterbildungsangebot melden Sie sich bitte über den entsprechenden grünen Button frühzeitig zu einer unserer kostenlosen und unverbindlichen Informationsveranstaltungen an.

 

30.04.2026 - 30.04.2026 in Essen (vormittags) Jetzt Anmelden