Interkulturelle Systemische Beratung

Diese Fortbildung bieten wir Ihnen gerne maßgeschneidert als Inhouse-Fortbildung für Ihre Einrichtung an!

Diese Fortbildung ist für Sie richtig, wenn Sie

  • eine Auffrischung systemischen Arbeitens in der Kopplung mit Interkulturalität wünschen
  • einen Einblick in systemisches Arbeiten mit dem Schwerpunkt Interkulturalität gewinnen möchten
  • beruflich in interkulturellen Bereichen Erfahrungen gemacht haben oder zukünftig Ihre Erfahrungshintergründe um den interkulturellen Bereich erweitern möchten
  • mehr über sich und Ihre Haltung, Ihre Verhaltens- und Kommunikationsmöglichkeiten in interkulturellen Kontexten und Systemen erfahren möchten

Fortbildungsinhalte

Die Fortbildung basiert auf den Grundlagen systemischer Haltungen und bietet Ihnen Möglichkeiten zur Verknüpfung  Ihrer bisherigen und zukünftigen Erfahrungsräume mit den vielschichtigen Themenbereichen interkultureller Beratung. Ausgehend von der Frage, welche kulturellen Einflüsse Ihr Leben prägt und welche interkulturellen Erfahrungen Sie bisher gemacht haben folgen wir dem Weg zu kulturellen Unterschieden der Menschen in unserer Gesellschaft in Sprache, Haltung, Bildung, Rollenmustern, Erziehungsstilen, gesellschaftlichen Regeln und in dem Umgang mit Gesundheit und Krankheit.

Die Praxis interkultureller Beratung findet sich vielfältig in den Bereichen Medizin, Kindertagesstätten, Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Psychiatrie, Flüchtlingshilfen, Beratungsstellen, Familientherapien, etc.

 

Die Teilnehmer lernen einen kreativen und bewussten Umgang mit Ihrem eigenen kulturellen Raum und der Nutzung Ihrer eigenen Erfahrungsschätze und Berührungspunkte im interkulturellen Raum. 

 

In vier Blockseminaren vermitteln wir Grundlagen systemischen Arbeitens mit dem Fokus der Interkulturalität, wie z.B.: System- und kommunikationstheoretische Grundlagen, systemische Haltung und systemische Frage- und Interventionstechniken zum Kultur- und Migrationsbegriff, zu Werterelativität, Genderaspekten, Familienhierarchien und Mehrgenerationalität, verbaler und nonverbaler Kommunikation verschiedener Kulturen, familiärer und gesellschaftliche Traditionen, kulturspezifischen Ritualen, kultureller Fremdheit, kulturrelevanten Metaphern und Geschichten

Zielgruppe und Zugangsvoraussetzungen

Zielgruppen

  • Menschen aus den Bereichen Medizin, Kindertagesstätten, Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Psychiatrie, Flüchtlingshilfen, Beratungsstellen, Familientherapien, etc., die in direktem Kontakt mit Migranten und Flüchtlingen arbeiten
  • Träger, die eine kultursensible oder interkulturelle Teamentwicklung befördern wollen

Ebenfalls interessant ist diese Fortbildung für die Arbeit mit bikulturellen Paaren, als Fachkräfteschulung, im Rahmen von Netzwerkarbeiten oder für Konfliktmoderatoren in diesem Feld 

 

Zugangsvoraussetzungen

  • Bereitschaft, sich mit seinen persönlichen und beruflichen Erfahrungen einzubringen
  • aktive Mitgestaltung in Rollenspielen und Aufstellungsarbeiten

Organisatorische Hinweise, Kosten und Termine

Dauer / Umfang: 4 x 3 Tage, 2 Tage Supervision sowie 2 Peergruppentage, insges. 130 UE
Ort:Tagungshaus des ifs in Essen-Byfang
Kosten:

1.850,00 EUR

(zahlbar in Raten)

 

Bzw. nach Absprache, wenn wir Ihnen ein Inhouse-Angebot unterbreiten dürfen!

 

Förderung: Es besteht die Möglichkeit der Förderung durch den NRW Bildungsscheck oder die Bildungsprämie.
Termine:

 

Seminarzeiten:

Mo  10:00 - 18:30 Uhr

Di    09:30 - 18:30 Uhr

Mi   09:30 - 14:00 Uhr

Referent/in:Anke Lingnau-Carduck, Christiane Hölkemeier, Stephanie Jaschke

Anmeldung

Bei Interesse oder Fragen bezüglich dieser Fortbildung kontaktieren Sie uns bitte telefonisch, schreiben uns eine Mail oder nutzen unser Kontaktformular.