Psychodrama systemisch

“Psychodrama systemisch” - Das Beste aus zwei Beratungswelten

 

Szenische Arbeitsformen – Rollenspiele, Aufstellungen, Skulpturen – wurden von Praktiker­innen des systemischen Arbeitens schon immer ge­schätzt, um die Beratungsarbeit lebendiger, prägnanter und nach­haltiger zu gestalten.

Erlebnisnäher als das gesprochene Wort eröffnen sie einen greifbaren Zugang

zu den Fragestellungen von Klienten, erlauben die Klärung komplexer Organisations- und Sozialkontexte und ermöglichen das Erarbeiten handlungsnaher Zielvorstellungen und Lösungsansätze.

 

Die meisten dieser Techniken stammen ursprünglich aus dem Psycho­drama. Mit seinem direkten Zu­gang zum emotionalen Leben, mit seinem schier un­er­schöpf­lichen Füllhorn methodischer Ideen und mit seiner kompromisslosen Hand­lungsorientierung ermöglicht es Sys­tem­i­ker­­innen und Systemikern eine ganz erhebliche Erweiterung ihres Hand­lungsrepertoires.

Zudem belegen die Erkenntnisse der Hirnforschung, welch große Wirksamkeit diese Kombination von experimentellem Handeln, Körpersprache und Perspektivenwechsel bei der Entwicklung und Ausgestaltung von Affektregulation haben kann. 

Eng miteinander ver­wandt – das Psycho­drama ist eine der ursprünglichen Wurzeln der sys­te­m­ischen Therapie – er­gänzen sie einander wie Ying und Yang, wie Vorder- und Rück­seite des Mondes.

 

Der Kurs »Psychodrama systemisch« bietet ein intensives Training der psycho­dramatischen Basis­techniken, ausgehend von der Be­ra­tungs/ The­rapie-Situation mit Einzelnen.

Aber auch die Theoriekommt nicht zu kurz, getreu dem Motto: „Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie.“ (Lewin)

Hierbei wird auch auf die aktuellen Erkenntnisse der Neurobiologie eingegangen, die für jedes handlungsorientierte und erlebnisaktivierende Vorgehen von Bedeutung sind. 

Fortbildungsinhalte

Blockseminar 1: Technische Grundlagen: Einführung in das Setting und in die zentralen Techniken des psycho­dramatischen Arbeitens: Szenen­auf­bau, Rollenübernahme, Rollen­tausch, Doppeln, usw. Die einzelnen Schritte werden intensiv geübt.

Blockseminar 2: Lösungsorientiertes Arbeiten in Aktion: Das Erarbeiten von Lösungs-Szenarien und die Ermutigung zu ersten Hand­­lungs­schritten, z.B. durch die Inszenierung der Wunderfrage, szenische Skalen- und Zeitlinienarbeit oder dramatische Extern­ali­sie­rungen

Blockseminar 3: Beziehungsarbeit: Das psychodramatische Klären von Beziehungen, Be­ziehungs­kon­stella­tionen und gruppen­dynamisch­en Prozessen mit Hilfe von Inter­aktions­spielen, Begriffs- und Beziehungs­land­schaften und Techniken der Szenischen Moderation

Blockseminar 4: Praxisreflektion: Im letzten Seminar der Weiterbildung steht die Anwendung szenischpsychodramatischer Arbeitsweisen durch die Teilnehmer im Mittelpunkt. Zugleich werden Vorgehensweisen zu psychodramatischen Arbeitsformen in Supervision / Coaching und in der Organisationsberatung vorgestellt. 

Methoden: 

Demonstration der Techniken und anschließendes Üben im Teilnehmerkreis;

Theorieinput, Übungen anhand von Fällen aus der Praxis der TeilnehmerInnen.

Organisatorische Hinweise, Kosten und Termine

Dauer / Umfang: 4 x 3 Tage / 96 UStd.
Ort:Tagungshaus des ifs in Essen-Steele
Kosten:

1.690,00 EUR  

Ratenzahlung möglich!

Förderung: Es besteht die Möglichkeit der Förderung durch den NRW Bildungsscheck oder die Bildungsprämie.

Termine:

  1. BL 01        Mo, 13.03.2017 - Mi, 15.03.2017
  2. BL 02        Mo, 26.06.2017 - Mi, 28.06.2017
  3. BL 03        Mo, 11.09.2017 - Mi, 13.09.2017
  4. BL 04        Mo, 27.11.2017 - Mi, 29.11.2017 
Seminarzeiten:

Montag:   15:00-19:30
Dienstag:   9:30-19:30

Mittwoch:   9:30-16:30
Referent/in:

Ulf Klein

Der Kurs wird durchgeführt in Kooperation mit dem Weiter­bildungs­pro­gramm www.szenischsystemisch.de

 

 

Anmeldung

Bitte melden Sie sich frühestmöglich für die Fortbildung im unten stehenden Buchungsformular an:

13.03.2017 - 29.11.2017 in Essen Jetzt Anmelden