Philosophie

Wir orientieren uns an Ihrer Persönlichkeit, damit Sie Ihre persönlichen Ressourcen und kreativen Potentiale entdecken, weiterentwickeln und entfalten, um sie so auf dem Weg zu Ihrer individuellen Therapeutenpersönlichkeit und Beraterpersönlichkeit zu unterstützen.

Wir, die Trainerinnen und Trainer des ifs, verstehen uns als „Reisebegleiter“ bei Ihrer „Abenteuerreise“ zu Ihren Ursprüngen und bei Ihren beruflichen und persönlichen Entwicklungsprozessen.

 

 

Was erfahren und lernen Sie in unseren Weiterbildungen:

  • Sie erleben sich mit Ihren Ressourcen und Stärken und entwickeln darin Ihre persönliche und berufliche Identität
  • Sie erleben und erfahren, dass die Arbeit an Lösungen kraftvoller und hilfreicher ist als das Suchen nach Gründen für Probleme.
  • Sie entdecken die Leichtigkeit und Intensität systemischen Handelns und Denkens.
  • Sie erlernen die Herzstücke des systemischen Interventionsrepertoires kennen.
  • Sie erleben die kraftvolle Wirkung der analogen Interventionen
  • Sie erlernen die Schlüsselqualifikationen systemischer Beratung/Therapie
  • Sie lernen, in konkreten Situationen systemische Veränderungsprozesse zu initiieren und zu begleiten.

 

Unser Ziel ist es, Ihnen das Gefühl zu geben, dass das Erlernte und Erfahrene in Ihre Persönlichkeit integriert ist. Wir möchten Sie in unserer Aus- und Fortbildung darin unterstützen, Ihre persönlichen Standpunkte, Ihre therapeutischen Ideen, Ihre Handlungsmuster zu finden und zu entwickeln.

 

Dabei geht es uns darum, einen respektvollen und gleichzeitig einen respektlosen Umgang mit unterschiedlichen Theorien zu ermöglichen. So geraten Sie nicht in Gefahr, eine therapeutische oder systemische Schule zum Evangelium zu erklären oder einem Guru zu verfallen, sondern sich selbst als die kritisch prüfende Instanz zu erfahren, die weiß, was für ihre eigene Entwicklung von Bedeutung ist und was nicht. Diese Haltung gilt es dann in Therapie- und Beratungsprozesse zu übertragen.

 

 

Unsere Idee von Weiterbildung lässt sich am ehesten mit der folgenden Geschichte beschreiben:

 

In Krakau lebte vor Zeiten ein armer Jude, der hieß Asiik; ein Name, der unschwer zu erkennen ist als eine Verballhornung des guten alten israelischen Namens Isaak. Der träumte eines Nachts, er solle nach Prag wandern, und dort, an der Brücke über die Moldau, solle er graben, er würde dann einen Schatz finden. Weil er das dreimal hintereinander träumte, packte er das Bündel seiner wenigen Habseligkeiten und wanderte von Krakau nach Prag. Dort angekommen, an der berühmten Brücke über die Moldau mit ihren Statuen links und rechts und der Burg und dem Veitsturm auf der anderen Seite, sah er sofort, dass er doch hier unmöglich graben könne. Kaufleute zogen mit Pferden, Bauern mit Eselsgespannen, Frauen mit ihren Einkäufen und Krügen auf dem Kopf über die Brücke. Überall herrschte emsiges Treiben, und auf beiden Seiten des Stromes standen Soldaten, um all diesen Verkehr zu überwachen und die Brücke zu schützen.

 

Was werden die Leute sagen, fragte sich Asiik, wenn ich hier zu graben anfange? Weil er nun aber den weiten Weg von Krakau bis nach Prag gewandert war, kam er jeden Tag an die Brücke, stand dort herum und überlegte: Gesetzt den Fall, ich könnte hier graben, wo würde ich das denn tun, wo könnte mein Schatz liegen? Allmählich fiel das der Wache auf. Bald war Asiik eingestuft als verdächtiges Subjekt, Terrorist vielleicht des 17. Jahrhunderts, als einer, der irgendetwas ausspionieren, vielleicht gar einen Anschlag auf die Brücke vorbereiten wollte.

 

Schließlich ging der Hauptmann der Wache zu Asiik und fuhr ihn an: "Was treibst du dich hier herum, wir beobachten dich schon Tage lang, scher dich gefälligst weg." Darauf erzählte Asiik seinen Traum. Der Hauptmann lachte: "Wo kämen wir hin, wenn wir Träumen trauen würden.  Ich zum Beispiel träume nun schon wochenlang, ich solle nach Krakau wandern und dort unter dem Ofen eines armen Juden graben, dann würde ich einen Schatz finden." Asiik verneigte sich, bedankte sich höflich, wanderte zurück nach Krakau. Dort angekommen, nahm er die Steine unter seinem Ofen heraus, grub dort und ... da lag der Schatz. Später, als Asiik der berühmte und heilige Rabbi Asiik des Chassidismus, der osteuropäischen jüdischen Mystik, geworden war, pflegte er, wenn er diese Geschichte erzählte, anzufügen, "Wenn Du glücklich werden willst, grab nicht woanders, grab bei dir!"