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Bundes Psychotherapeuten Kammer (BPtK) spricht sich in aktuellem Newsletter für Zulassung der Systemischen Therapie aus

Nachdem bereits vor 10 Jahren die wissenschaftliche Anerkennung erfolgte und im vergangenen Jahr ein Bericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu dem Ergebnis gekommen ist, dass sich in bestimmten Störungsbereichen ein Hinweis auf oder ein Anhaltspunkt für den Nutzen der Systemischen Therapie ergibt, hat nun Anfang August diesen Jahres der entscheidungstragende Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zu einer Stellungsnahme hinsichtlich des Berichts aufgefordert.

Im Zuge dessen fordert nun auch die BPtK in Ihrem Newsletter (AUSGABE 3/2018) die Zulassung der Systemischen Therapie.

Aus Ihrer Sicht bildet der IQWiG-Bericht "eine gute Entscheidungsgrundlage" und der indikationsbezogene Nutzen sowie die medizinische Notwendigkeit seien damit hinreichend belegt.

Die BPtK spricht sich in Ihrer Veröffentlichung ausdrücklich dafür aus, dass die Systemische Therapie als viertes Psychotherapieverfahren neben der Verhaltenstherapie und den beiden psychoanalytisch begründeten Verfahren zugelassen wird und "den gesetzlich Versicherten damit eine wichtige Behandlungsalternative in der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung zur Verfügung gestellt würde".  

 

Quelle: BPtK-Newsletter 03/2018