Wenn nichts mehr ist, wie es war

Traumata durch Naturkatastrophen oder Krieg und Flucht

Inhalte

Traumatische Erfahrungen können zu Trauma-Folgestörungen führen. Dies ist umso wahrscheinlicher, wenn es sich nicht um einmalige Ereignisse handelt, sondern für einen längeren Zeitraum als so genannte sequentielle Traumata einwirken. Das ist bei Naturkatastrophen der Fall, bei denen es lange dauert, bis eine äußere Sicherheit erzielt werden kann. Und natürlich auch bei Kriegserlebnissen und Fluchterfahrungen, wenn die äußere Sicherheit nicht unmittelbar eintritt.

In diesem Seminar soll ein kurzer Überblick über die Trauma-Dynamik bei sequentiellen Traumatisierungen gegeben werden und Interventionsformen gezeigt werden, die den traumatisierten Menschen gerecht werden. Hierbei wird die Wirkungsweise eines ressourcen-orientierten Ansatzes verdeutlicht werden, der nicht auf eine rasche Trauma-Exposition abzielt.

Zielgruppe / Zugangsvoraussetzung

abgeschlossene systemische Weiterbildung in Beratung, Therapie oder Supervision & Grundlagenkenntnisse im Bereich Traumatherapie

Organisatorisches

Termin:04. - 05.12.2023
Ort:ifs in Essen
Dauer:2 Tage / 16 UStd.
Kosten:350 EUR (320 EUR)*
Anmeldeschluss:6 Wochen vor Beginn
PTK - Fortbildungspunkte:Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an, ob eine Akkreditierung dieses Workshops durch die PTK NRW geplant ist.

* TeilnehmerInnen und AbsolventInnen von mehrjährigen ifs-Weiterbildungen zahlen den reduzierten Preis, wenn Sie bei der Buchung im Buchungsformular unter „Zusatzinformationen“ Ihre ifs-Kursnummer angeben!

04.12.2023 - 05.12.2023 - Essen Jetzt Anmelden