Das erstarrte Mobile

- Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen auf Paar- und Familienbeziehungen und hilfreiche Interventionen

Inhalte

Auswirkungen von traumatischen Erfahrungen auf Paar- und Familienbeziehungen und hilfreiche Interventionen

Keiner ist alleine traumatisiert. Müssen Kinder oder Eltern mit den Folgen eines traumatisierenden Ereignisses umgehen, leiden die anderen Familienmitglieder mit ihnen. Oft entwickeln sich starre familiäre Verhaltensmuster, die heilende systemische Interaktionen behindern oder gänzlich verhindern. Das erstarrte Mobile steht als Metapher für die Wechselwirkungen der eingefrorenen familiären Interaktion und für posttraumatische dysfunktionale Bewältigungsstrategien bei Paaren und Familien. In diesem Seminar wird gezeigt, wie die erlittenen Traumata in der Arbeit mit Eltern und Kindern in einem sanften Auftauprozess gemeinsam zu einer Bewältigung geführt werden können.

Auch bei so genannten sekundären Traumatisierungen können sich starre Verhaltensmuster in Beziehungen zeigen: nach von einem Familienmitglied erlittene berufsbedingte Traumata (z.B. Polizisten, Feuerwehrleute, Soldaten) oder in der Kindheit eines Elternteils erlittene Entwicklungstraumata. Hier kann die Arbeit mit Einzelnen durch systemische Familienarbeit ergänzt werden.

Zielgruppe / Zugangsvoraussetzung

abgeschlossene systemische Weiterbildung in Beratung, Therapie oder Supervision & Grundlagenkenntnisse im Bereich Traumatherapie

Organisatorisches

Termin:14. - 15.02.2022
Ort:ifs in Essen
Dauer:2 Tage / 16 UStd.
Kosten:340 EUR (310 EUR)*
Anmeldeschluss:Anmeldung weiterhin möglich!
PTK - Fortbildungspunkte:Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an, ob eine Akkreditierung dieses Workshops durch die PTK NRW geplant ist.

* TeilnehmerInnen und AbsolventInnen von mehrjährigen ifs-Weiterbildungen zahlen den reduzierten Preis, wenn Sie bei der Buchung im Buchungsformular unter „Zusatzinformationen“ Ihre ifs-Kursnummer angeben!

14.02.2022 - 15.02.2022 - Essen Jetzt Anmelden