Systemische Traumatherapie
Einführung in die Weiterbildung
Die Arbeit mit traumatisierten Menschen ist in den letzten Jahren verstärkt in das Interesse der Psychotherapie gerückt.
Psychotrauma-Diagnosen wie PTSD, DESnos, Dissoziative Identitätsstörung etc. setzen sich unter Klinikern immer mehr durch und neue methodische Zugänge prägen das Feld.
EMDR, Imaginations- und Screentechniken, Stabilisierungsarbeit,
etc. gehören für Arbeit mit traumatisierten Klienten zum Handwerkszeug, um eine Therapie nach dem Stand der Kunst anbieten zu können.
Durch diese Weiterbildung soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden, ihr spezifisches Therapeutenverhalten in der Arbeit mit traumatisierten Menschen zu qualifizieren und weiter zu entwickeln. Die Traumatherapie versucht, in einem multimethodischen Ansatz Menschen darin zu unterstützen, mit gemachten traumatischen Erfahrungen und den sich daraus entwickelten Symptomen und Krankheitsbildern besser leben zu können, sie in ihren Alltag zu integrieren und symptomatische Verbesserungen erreichen zu können.
Dabei will die systemische Traumatherapie die therapeutische Situation auf das gesamte System ausweiten, die Ressourcen des Systems nutzen und über die Veränderungsprozesse der anderen Systemmitglieder auch den traumatisierten Menschen darin unterstützen im System einen anderen Platz zu bekommen und dadurch auch andere Muster in sich zu aktivieren bzw. zu erlernen.
Ziele und Zielgruppe
Zielgruppen
Angesprochen sind Psychotherapeutinnen und Therapeuten, Fachärzte für Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie sowie Kinder- und Jugendlichentherapeuten etc..
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen über eine Approbation verfügen oder ein Psychotherapieverfahren (VT, Tiefenpsychologie, Systemische Therapie, familientherapie, Gestalttherapie, Hypnotherapie etc), abgeschlossen haben und in einem Arbeitsfeld arbeiten in dem sie mit traumatisierten Menschen therapeutisch arbeiten.
Ziele:
- Einen individuellen therapeutischen Stil für die Arbeit mit traumatisierten Menschen entwickeln, der die persönlichen Stärken berücksichtigt und Zufriedenheit in der alltäglichen Berufspraxis ermöglicht.
- Traumatherapeutische Ideenwelten kennen lernen und diese für die Arbeit mit traumatisierten Menschen anwenden lernen.
- Auf der Basis der persönlichen Ressourcen eine professionelle Identität als Traumatherapeutin/Traumatherapeut entwickeln um sich in Therapieprozessen als qualifiziert zu erfahren.
- Die eigenen Ressourcen als kreatives persönliches und therapeutisches Potential erkennen und einsetzen lernen.
- Traumatherapeutische Interventions- und Arbeitsformen kennen und situationsadäquat einsetzen lernen.
- Die Vielfältigkeit unterschiedlicher Therapierichtungen und Interventionsformen kennen lernen (Hypnotherapeutische, Systemisch-Lösungsorientierte Zugänge, PITT, EMDR)
Inhalte der Weiterbildung
Fortbildungsinhalte
Kontinuierliche und wiederkehrende Elemente während der Fortbildung:
- Die Entwicklung der individuellen Therapeutenpersönlichkeit ist Thema in allen Ausbildungsabschnitten.
- Während der Blockseminare ist das kontinuierliche Therapeutentraining ein zentrales didaktisches Mittel zum Erlernen und Erfahren therapeutischer Kompetenz.
- Die begleitende Supervision dient der kontinuierlichen Begleitung therapeutischer Praxis.
- Theorievermittlung, Therapeutentraining, Demonstrationen, Selbsterfahrung, Metareflexion und Prozessbegleitung greifen ineinander.
Lehrveranstaltungen
Blockseminar 1
Systemische Traumatherapie
3 Tage, 24 UStd. Annette Kissenbeck und Reinert Hanswille
Grundlagen der Traumatherapie, was ist ein Trauma, was unterscheidet ein Trauma von anderen belastenden Situationen, Diagnostik, Geschichte der Traumatherapie und therapeutische Entwicklungen in der Gegenwart, State of the Art der Traumatherapie und der Psychotherapieforschung im Bereich Trauma, Prävalenz und gesellschaftliche Relevanz, Neurobiologische Grundlagen, „Neuroplastizität“ - nutzungsabhängige Hirnstrukturierung, Psychologische und soziale Grundlagen von Stressverarbeitung und Trauma, Traumaphysiologie und Traumasymptomatik von akut bis chronifiziert, Stressverarbeitung im Gehirn, Überblick über traumaspezifische Therapieverfahren, über Behandlungsgrundlagen, Symptombilder, Behandlungsideen, Therapieplanung, Traumasymptomatologie mit Intrusion (z.B. Flash backs), Konstriktion (z.B. Vermeidung), Dissoziation etc., Epidemiologie und komorbide Störungen, natürliche Verarbeitungsprozesse bei Trauma und deren Unterstützung, spezifische Traumatisierungen, Stabilisierungsarbeit, Ressourcenarbeit und Lösungsorientierung, Techniken zur Affektregulation, traumaorganisierte Systeme, Bedeutung von Trauma für Systeme, die Systemmitglieder als Ressourcenpotential. Traumadiagnostik mit Einführung des IES-Impact of Event Scale, der prognostischen Checkliste für die Schwere einer PTSD PC nach R. Simon, und Überblick über weitere diagnostische Instrumente. BASK-Modell, Stabilisierungstechniken und Methoden mit Gefühlsregler, Dimmer für innere Bilder, den Traumafilm stoppen, der innere Coach, Freude- u. Erfolgsbiographie, Geschichten schreiben, Kümmernisse hinter sich lassen und der Freude entgegen gehen, Glücksimplantate, Ressourcentiere, Ressourcosaurus, Ressourcen im Lebenszyklusmodell, Staudammübung, Tresorübung, Ressourcenbrille, Ressourcendiagramm, Verhinderung von Re-Viktimisierung.
Annette Kissenbeck: (Schwerpunkt Kinder und Jugendliche) Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie, Systemische Therapeutin und Supervisorin, Lehrtherapeutin in systemischer Kinder- u. Jugendtherapie, Traumatherapeutin (EMDR, PITT), Curriculum Psychotraumatologie, ISSD-Curriculum für dissoziative Störungen.
Reinert Hanswille: Dipl. Päd. KJPT, Systemischer Lehrtherapeut und Lehrsupervisor (DGSF, AGPT u. DGSv), Ausbildung in Systemischer Therapie, Lösungsorientierter Therapie, Hypnotherapie etc., Weiterbildung in EMDR, PITT, Traumatherapie, Ego-State Therapie, Struktureller Dissoziation. Arbeit traumatisierten Einzelpersonen, Paaren und Familien sowie im Unternehmenskontext. Lehrcoach ECA, zahlreiche Veröffentlichungen.
Blockseminar 2
Stabilisierungsarbeit in der Traumatherapie
3 Tage, 24 UStd. Annette Kissenbeck und Reinert Hanswille
Stabilisierungsarbeit ist das zentrale Instrument in der Traumatherapie. Neurobiologische Erkenntnisse und die Forschung mit traumatisierten Menschen haben die Notwendig gezeigt traumatiserte Menschen zu stabilisieren. Ihnen die Moglichkeit zu geben Flashbacks, Intrusionen oder Disoziationen selbst zu stoppen um zu verhindern ständig in neue Traumatiserungen zu kommen und so den Zyklus der eigenen Destabilisierung zu verlassen. Ferner werden unterschiedliche Ideen einer ressourcenbestimmten Traumatherapie vorgestellt.
Da zu werden unterschiedlichste Techniken der Stabiliserung vorgestellt und trainiert. Sicherer Ort, Tresor, innerer Garten, innere Kindarbeit, Ego-State-Arbeit, Innerere Helfer etc. Ferner werden unterschiedliche Techniken der Ressourcen aktivierung und Findung trainiert (Schatzkiste, Innere Ratgeber, ressourcenimplantate, Ressourcosaurus, Ressourcenbücher etc. .
Demonstrationen im Rollenspiel, Indikationen für einzelne Übungen, Arbeit mit dem Täterintrojekt,
Annette Kissenbeck und Reinert Hanswille
Blockseminar 3
Akuttraumatisierung und Traumazentrierte Arbeit mit und in Familien
3 Tage 24 UStd. Alexander Korittko
Teil I: Akuttraumatisierung, Krisenintervention und frühe Interventionen Teil II: Die trauma-zentrierte Arbeit mit Familien
In diesem Seminar sollen zunächst auf der Grundlage der neuesten Forschungsergebnisse so genannte frühe Interventionen vermittelt werden, in welcher Form professionelle Helferinnen und Helfer nach einem akuten Mono-Trauma dazu beitragen können, dass sich die Betroffenen in den ersten 6 - 8 Wochen von den Auswirkungen der lebensbedrohlichen Erfahrung erholen. Erscheinungsbilder akuter Traumatisierung, Interventionsmodelle, Verhinderung von Folgetraumatisierung, Ressourcenstärkung und die sozialen Ressourcen von Einzelnen und Familien besonders würdigen. Traumaspezifische Krisenintervention, Unterstützung natürlicher Verarbeitungsprozesse, Gesprächsführung in der Akutsituation und Umgang mit akuten Belastungsstörungen. Kooperationen und Netzwerke mit Opferhilfe-Organisationen und den Diensten vor Ort.
Im zweiten Teil des Seminars soll im Vergleich zu individuumsbezogenen Therapien der Posttraumatischen Belastungsstörung verdeutlicht werden, wie eine systemische Sicht in der Arbeit mit außerhalb der Familie Traumatisierten dazu führen kann, mit der gesamten Familie zu arbeiten. Dies ist besonders angemessen, wenn alle gleichzeitig von einem traumatischen Ereignis betroffen waren (simultan traumatisiert z.B. durch Autounfall, Überfälle), wenn alle kurz hintereinander (z.B. bei einer Geiselnahme - konsekutiv) traumatisiert wurden oder wenn alle Familienmitglieder gleichzeitig an unterschiedlichen Orten lebensbedrohliche Situationen zu erleiden hatten (parallel traumatisiert z.B. Flüchtlinge, politische Traumatisierung). Auch die sekundäre Traumatisierung in Familien wird erörtert (einer ist betroffen, die anderen sekundär), die auch unter der Bezeichnung "Mitgefühlserschöpfung" diskutiert wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie mit Paaren und Familien trauma-orientiert gearbeitet werden kann. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird hierbei besondere Beachtung finden. In Kurzreferaten, Rollenspielen und Kleingruppenübungen soll das methodische Vorgehen möglichst lebendig erfahren werden.
Alexander Korittko, Dipl. Sozialarbeiter und Paar- und Familientherapeut; seit 1975 an einer Jugend- Familien- und Erziehungsberatungsstelle tätig, in den letzten Jahren u.a. Arbeit mit Überlebenden und Hinterbliebenen der Eschede-Katastrophe, mit Unfall- und Überfall-Opfern und mit Flüchtlingen aus Bosnien; Systemischer Lehrtherapeut (DGSF) im Institut für Systemisch-Integrative Paar- und Familientherapie Hamburg; Mitbegründer des Zentrums für Psychotraumatologie und traumazentrierte Psychotherapie Niedersachsen; zahlreiche Veröffentlichungen zur Traumatherapie.
Blockseminar 4
Curriculum für psychodynamisch-imaginative Traumatherapie (PITT)
3 Tage 24 UStd. Luise Reddemann
Stabilisierung in der Traumatherapie, Ressourcenorientierung, Einführung in die Arbeit mit imaginativen Techniken, verschiedene Imaginationsübungen, Umgang mit imaginativen Techniken anhand von Fallvignetten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen herkömmlichen imaginativen Verfahren (KIP, AT etc) und der psychodynamisch imaginativen Traumatherapie, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur Hypnotherapie, Gemeinsamkeiten mit der kognitiven Verhaltenstherapie, PITT als integrativer Ansatz, zur Arbeit mit dem inneren Kind, “Ego-State“-orientierte Arbeit mit dem inneren Kind, Notwendigkeit der Trennung von Erwachsenen-Ich und Kind-Ich (inneres Kind) und die daraus resultierenden Vorteile für eine Ich-Stärkung, Vorteile für das Arbeitsbündnis, „Ideale Eltern“ installieren, das verletzte Kind identifizieren und in Sicherheit bringen.
Dr. Luise Reddemann: Nervenärztin und Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, ehemalige Leiterin der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin am Johannes Krankenhaus in Bielefeld. Luise Reddemann gilt als führende Expertin im deutschsprachigen Raum für das Gebiet der Traumatherapie und dissoziativer Störungen. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Traumatherapie.
Blockseminar 5
Trauma-Therapie aus lösungsorientierter hypno-systemischer Perspektive
3 Tage 24 UStd. Gunther Schmidt
Hypno - systemisch lassen sich traumatische Erlebnisse als „Tunnelvisions-Trance“ mit Verlust des Erlebens eigener Gestaltungsfähigkeit beschreiben. Die Impulsprozesse werden wie eine überwältigende fremde „böse“ Macht aus der Vergangenheit erlebt, denen man hilflos ausgeliefert zu sein scheint.
Im Seminar werden hypno- systemische Interventionen und Grundlagen vermittelt, die den leidenden KlientInnen und den TherapeutInnen helfen:
- Herstellung von Rapport
- quälende Flash-backs und Erinnerungsprozesse schnell und wirksam zu unterbrechen;
- die schlimme Vergangenheit als Erinnerung an heutige Bedürfnisse in Beziehungen zu nutzen;
- loyale, wertschätzende Beziehung zu sich selbst aufzubauen;
- aus ihrem Überleben in sich selbst wertvolle Fähigkeiten für heutige Kontexte abzuleiten;
- auch z.B. Misstrauen, Dissoziationen/ affektive Spaltungstendenzen als Ressource für die Kooperation nutzen zu lernen;
- Stabilisierungstechniken und Ressourcennutzung bei traumatisierten Klienten.
- Arbeit mit der Mehrgenerationen-Perspektive für Sinnentwicklung, Kontenausgleich und erfüllender Zukunft zu nutzen;
- auch in bedrängenden Kontexten heute gut für sich sorgen zu lernen (auch die TherapeutInnen);
- Einübung der Screentechnik zur Stabilisierung bei komplexer PTBS
- die Auswirkungen von hilfreichen Eigen- Kompetenzen in ihren Beziehungs-Systemen zu prüfen und für konstruktive Zielentwicklung zu nutzen um so aus den Traumata - Erfahrungen sogar Lernchancen für Gegenwart und Zukunft machen zu können.
Dr. Gunther Schmidt, Dr. med. Facharzt für psychotherapeutische Medizin, Mitglied der Heidelberger Gruppe um Helm Stierlin, Leiter des Milton-Erikson-Instituts Heidelberg, Lehrtherapeut des hsi in Heidelberg, Ärztlicher Leiter unterschiedlicher Kliniken, international bekannter Trainer und Therapeut. Zahlreiche Veröffentlichungen zum Bereich der Systemischen Therapie und Hypnotherapie.
Blockseminar 6
Traumabearbeitung und Traumabegegnung
3 Tage 24 Ustd.: Anke Nottelmann und Reinert Hanswille
Voraussetzungen zur Traumakonfrontation, Einführung in die Traumakonfrontation, Überblick über verschiedene Verfahren: Bildschirm - Technik, Beobachter - Technik, Ausführliche Besprechung der Beobachter - Technik anhand des Protokolls – Beobachter-Übung, Ausführliche Besprechnung der Bildschirmtechnik anhand des Protokolls, Einzelselbsterfahrung anhand einer positiven Erfahrung, Demonstration der Technik im Rollenspiel, Kleingruppenübung im Rollenspiel, Vertiefung der Beobachtertechnik. Erarbeitung der Technik anhand eines positiven Beispiels, Bildschirmtechnik und die Screentechnik, Arbeit mit dem Protokoll, Anwendung der Technik bei dissoziativen Patienten, und der Bildschirm-Technik, vertiefende Arbeit mit DESNOS-Patienten.
Anke Nottelmann: Dipl.-Psychologin, Rhythmustherapie/ tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Körperzentrierte Psychotherapie, Imaginationsarbeit nach Phyllis Kristal, Traumatherapie, EMDR, PITT, ISSD-Curriculum - Trainingsprogramm für dissoziative Störungen, Psychotraumatologie - Curriculum, Fortbildungsreihe Diagnostik und Behandlung posttraumatischer dissoziativer Störungen).
Blockseminar 7
Behandlung chronischer Traumatisierung und strukturelle Dissoziation
3 Tage 24 Ustd. mit Dr. Ellert Nijenhuis
Krankheitsbilder und Symptome bei chronischer Traumatisierung, Behandlungsleitfäden bei chronischer Traumatisierung, Strukturelle Dissoziation als Hauptmerkmal traumabezogener Störungen, Theorie, praktische Übungen, Rollenspiele sollen Kompetenzen im therapeutischen Umgang entwickeln. Arbeit mit EP und ANP, Stärkung des ANP und Integration von ANP und EP. Arbeit mit EP-Systemen, Aufbau von Kooperation etc.
Dr. Ellert Nijenhuis: Klinischer Psychologe, lebt und arbeitet in den Niederlanden. International anerkannter Experte für dissoziative Störungen.
Blockseminar 8
Traumakonfrontation, Traumaintegration, Psychohygiene und Abschlusskolloquium
3 Tage 24 UStd. Annette Kissenbeck, Anke Nottelmann und Reinert Hanswille
Traumaintegration, Psychohygiene für Therapeuten: Sekundärtraumatisierung, das Mitgefühlserschöpfungssyndrom, Burnoutschutz, Selbsterfahrung zur Psychohygiene, Grenzen setzen, erkennen und ausprobieren, gesunde Abwehrkräfte gegen Sekundärtraumatisierungen aufbauen, Selbstdiagnose, Individuelle- und Professionelle Psychohygiene, Effektives Psychohygiene-Management im 4 Ebenen Modell (körperliche Ebene, kognitive Ebene, emotionale Ebene, spirituelle Ebene), Supervision von anliegenden Fällen
Auswertung des Weiterbildungsprozesses.
Abschlusskolloquium und Feier
Traumaverarbeitung (überwiegend auf non-komplexe PTSD)
Als Evidenzbasiertes traumabearbeitendes Verfahren/Technik empfehlen wir EMDR. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird empfohlen als 2. traumabearbeitendes Verfahren EMDR zu erlernen.
Das ifs kooperiert dazu mit dem EMDR-Institut Deutschland Dr. Arne Hoffmann. www.EMDR-Institut.de
Lernorganisation
Umfang der Weiterbildung
- 8 Blockseminare à 3 Tage mit je 24 UStd
- 4 Supervisionstage a 8Ustd.
- 5 Intervisionstage a 8 Ustd.
- Mind. 50 Sitzungen Traumatherapie
- Vorstellen einer Live- oder Videositzung in der Supervision
- DEGPT-Zertifikat: 6 Fallberichte über abgeschlossene, supervidierte und dokumentierte Therapien mit unterschiedlichen Störungsbildern Vollbild PTSD, komplexe Traumatisierung u.a. mind. 100 Behandlungssitzungen. 4 Behandlungsfälle sollten dabei eine volle Diagnostik beinhalten (mit mindesten drei traumaspezifischen Testverfahren.
- ifs-Zertifikat: 4 Fallberichte über abgeschlossene, supervidierte und dokumentierte Therapien mit unterschiedlichen Störungsbildern Vollbild PTSD, komplexe Traumatisierung u.a. mit mind. 100 Behandlungsstunden.
- Abschlusskolloquium (Basis sind zwei Behandlungsfälle)
- Literaturstudium (nach Interesse)
Gesamtumfang: ca. 224 Trainerstunden bzw. Supervisionsstunden.
Kosten und Zahlungshinwiese
Finanzierung:
Systemische Taumatherapie 28 Trainertage
3950,00 Euro, zahlbar in einer Rate zu 950 Euro und 20 Monatsraten zu 150,00 Euro
Aufnahme und Abschlußgebühr je 100,00 Euro
Ergänzungsseminare Traumatherapie für Kinder und Jugendliche
6 Trainertage 850,00 Euro zahlbar in 4 Raten
Hier gehts zum Buchungsformular des Einführungstage
Zahlungshinweise:
Die Kosten für die einzelnen Fortbildungsangebote finden Sie im Ausschreibungstext. Die Nachlässe beziehen sich jeweils auf die ausgeschriebene Honorarkosten:
- Bei einmaliger Zahlung des Gesamtbetrages vor Ausbildungsbeginn gewähren wir einen Rabatt von3%
- Wir bieten die Möglichkeit zu eine bequemen monatlichen Ratenzahlung die wir gerne nach ihren Bedürfnissen gestalten
Es besteht die Möglichkeit der Förderung durch den NRW Bildungsscheck!
Supervision
Die Weiterbildungsgruppe bildet Supervisionsgruppen, je Gruppe sind 4 Supervisionstreffen mit je 8 Ustd. Supervision vorgesehen.
Voraussetzung für das Abschlusszertifikat der DEGPT sind:
- sechs dokumentierte Behandlungsfälle mit unterschiedlichen Störungsbildern (PTSD {Vollbild}, komplexe Traumatisierung) mit mind. 50 Behandlungsstunden.
- Die einzelnen Behandlungsstunden sind über Kurzprotokolle nachzuweisen.
- Von den 6 Behandlungsfällen soll für 4 eine volle Diagnostik (einschließlich mindestens drei traumaspezifischer Testverfahren) vorliegen.
- Zwei Fälle sollen dem Abschlusskolloquium zugrunde liegen und sollen sechs Wochen vor dem Abschluss dem Institut vorliegen.
Voraussetzung für das Abschlusszertifikat des ifs sind:
- vier dokumentierte Behandlungsfälle mit unterschiedlichen Störungsbildern (PTSD {Vollbild}, komplexe Traumatisierung) mit mind. 100 Behandlungsstunden.
- Die einzelnen Behandlungsstunden sind über Kurzprotokolle nachzuweisen.
- Es soll für die Fälle eine Diagnostik vorliegen.
- Zwei Fälle sollen dem Abschlusskolloquium zugrunde liegen und sollen sechs Wochen vor dem Abschluss dem Institut vorliegen.
Folgende Supervisorinnen und Supervisoren bieten eine Gruppe an:
Manfred Heinen (Krefeld) Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Gestaltherapeut, Traumatherapeut (EMDR, PITT), Psychotraumatologie – Curriculum, ISSD-Curriculum für dissoziative Störungen, Fortbildungsreihe Diagnostik und Behandlung posttraumatischer dissoziativer Störungen
Anke Nottelmann: Dipl.-Psychologin, Rhythmustherapie/ tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Körperzentrierte Psychotherapie, Imaginationsarbeit nach Phyllis Kristal, Traumatherapie, EMDR, PITT, ISSD-Curriculum - Trainingsprogramm für dissoziative Störungen, Psychotraumatologie - Curriculum, Fortbildungsreihe Diagnostik und Behandlung posttraumatischer dissoziativer Störungen).
Annette Kissenbeck (Essen) (Schwerpunkt Kinder und Jugendliche) Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie, Systemische Therapeutin und Supervisorin, Lehrtherapeutin in systemischer Kinder- u. Jugendtherapie, Traumatherapeutin (EMDR, PITT), Curriculum Psychotraumatologie, ISSD-Curriculum für dissoziative Störungen.
Intervision und Peergruppe
Daneben sind 5 Peergruppentreffen zur Intervision vorgesehen. In diesen Gruppen sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich in ihrer traumatherapeutischen Arbeit unterstützen, Techniken und Methoden trainieren und sich über Fachliteratur austauschen.
Termine
Einführungstage:
Termine werden noch bekannt gegeben!
Hier geht es zum Buchungsformular der kostenfreien Einführungstage.
Blocksemianre:
Der nächste Kursstart ist im April 2011.
Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben!
Die Zusatzseminare Traumatherapie für Kinder und Jugendliche
Die Tagungszeiten:
Do: 11:00-13:00
14:00-18:30
Fr.: 9:30-13:00
14:00-18:30
Sa.: 9:30-14:00
Punkte
Anerkennung durch die Ärztekammer Nordrhein
Die Weiterbildung ist durch die Ärztekammer Nordrhein / Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Je Blockseminar können beim zur Zeit laufenden Durchgang 25 Fortbildungspunkte erworben werden.






