Approbation
 

Systemische Beratung - Familienberatung

Beginn der nächsten Weiterbildungen

Die Weiterbildung Systemische Beratung/Familienberatung beginnt jedes Jahr im Dezember.

 

Die nächste Weiterbildung Systemische Beratung/Familienberatung in Hückeswagen/ Wuppertal beginnt im Dezember 2010

 

Bitte melden Sie sich rechtzeitig zum Einführungsseminar an.

Einführung in die Weiterbildung

Berufsbegleitende Weiterbildung Systemische Beratung - Familienberatung

 

Wir führen die Weiterbildung Systemische Beratung/Familienberatung an zwei Orten durch:

  • Hückeswagen bei Wuppertal
  • Luxemburg in Kooperation mit der Stiftung Kannerschlass. Weitere Informationen unter: www.kannerschlass.lu/ceres

 

Gesamtstundenzahl 650 UStd

 

 

Durch diese Weiterbildung soll den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben werden, ihr spezifisches Beratungsverhalten zu qualifizieren und zu erlernen, Systeme und ihre Zusammenhänge zu erkennen und in ihnen adäquat intervenieren zu können. Die systemische Beratung und Familienberatung geht von einem ganzheitlichen Menschenbild aus: Familien und Systemberatung erweitern den beraterischen Bezugsrahmen vom Einzelnen auf das familiäre System oder andere relevante Systeme. Gemeinsam ist beiden Ansätzen, dass der Hilfesuchende (Familienmitglied oder Mitarbeiter) als Symptomträger gesehen wird und nicht als Ursache einer Störung. Aus dem "Auffälligen" oder "Kranken" wird der auffallende Hinweis auf einen noch ungelösten sozialen Konflikt. Familienberater/innen und Systemberater/innen nutzen das menschliche Potential aller Beteiligten in Paaren, Familien, Gruppen und Organisationen. Ziel ist es, einen gemeinschaftlichen Wachstumsprozess in Gang zu setzen, indem gefühlsblockierende und entwicklungshemmende Muster unterbrochen und neue flexible Strukturen lebbar gemacht werden. Dies wird u. a. unterstützt durch Veränderungen familiärer Spielregeln, Einführung der Metakommunikation oder der Konstruktion neuer familiärer Wirklichkeiten. Dabei werden die Ressourcen aller Beteiligten gewürdigt, aktiviert und in den Veränderungsprozess einbezogen.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Hochschul- oder Fachhochschulabschluß im Bereich der Humanwissenschaften
    und psychosoziale Praxiserfahrungen oder
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens 3- jährige
    Berufstätigkeit im psychosozialen oder beraterischen Feld.
  • Bereitschaft für einen selbsterfahrungsorientierten Lernprozess.

Ausbildungsorganisation

Ausbildungsorganisation

  • Einführungsseminar
  • 9 Blockseminare à 24 UStd. jeweils Fr.-So.
  • 1 Blockseminar à 40 UStd.
  • 14 Supervisionstage (7 mal 2 Tage Fr. Sa.)
  • 12 Intervisionstage
  • 70 Stunden eigene Beratungspraxis
  • 2 Videosupervisionen
  • Erstellung von 3 Fallberichten
  • Erstellung der Evaluation beraterischer Kompetenz
  • Literaturarbeit

Ziele der Weiterbildung

Ziel der berufsbegleitenden Fortbildung:

  • Auf der Basis der persönlichen Ressourcen eine professionelle Identität als Systemische/r Familienberater/in entwickeln und sich in Beratungsprozessen als qualifizierte/r Systemische/r Berater/in erfahren.
  • Einen individuellen beraterischen Stil entwickeln, der die persönlichen Stärken berücksichtigt und Zufriedenheit in der alltäglichen Berufspraxis ermöglicht. Systemisch familienberaterische Ideenwelten kennenlernen, in der Praxis erfahren und anwenden lernen.
  • Die Entwicklung der Beraterpersönlichkeit auf der Basis wichtiger Einflüsse der Herkunftsfamilie und aktueller Lebenszusammenhänge.
  • Die eigenen Ressourcen als kreatives persönliches und therapeutisches Potential erkennen und einsetzen lernen.
  • Die Vielfältigkeit systemisch - familienberaterischer Interventions- und Arbeitsformen kennenlernen und situationsadäquat einsetzen lernen.
  • Systemisch - familienberaterisches Handeln in Systemen mit behinderten Menschen einsetzen und sich als kompetente/r Berater/in erfahren.

Inhalte der Weiterbildung

Im ersten Weiterbildungsjahr steht die Einführung in die systemische Theorie und deren Handeln sowie das Entdecken der eigenen Beraterpersönlichkeit im Vordergrund. Dazu werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den wesentlichen familienberaterischen Ansätzen und Schulen sowie mit der systemischen Theorie bekannt gemacht. Außerdem findet eine intensive Beschäftigung mit den eigenen verinnerlichten Familienbildern sowie die Beachtung und Entwicklung der eigenen persönlichen Ressourcen statt. Vertieft werden diese Erfahrungen im Rahmen der familienorientierten Selbsterfahrung. Weiterer Bestandteil ist die Reflexion der aktuellen Beziehungsstruktur und des Kontextes jedes Einzelnen, die Dynamik und die besonderen Entwicklungsmöglichkeiten in der Kursgruppe. In den 5 Blockseminaren des 1. Ausbildungsjahres steht die Selbsterfahrung und das selbsterfahrende familienberaterische Lernen, Handeln und Intervenieren im Vordergrund. Dazu werden grundlegende Techniken und Interventionen erlebt, erlernt und trainiert.

Inhalte der Blockseminare:

 

1. Blockseminar: Im ersten Blockseminar steht die Auseinandersetzung mit der mehrgenerationalen Perspektive im Vordergrund. Sie lernen Methoden und Haltungen aus dem Bereich der "analytischen Familientherapie" kennen. Arbeit mit Genogramm, Überlieferungstriaden, das Prinzip der Delegation.

 

2. Blockseminar: Im zweiten Blockseminar steht die Auseinadersetzung mit der Herkunftsfamilie im Mittelpunkt. Der leitende methodische Ansatz in diesem Blockseminar ist die Strukturelle Familientherapie. Skulpturarbeit, Arbeit mit Grenzen und Subsystemen, Reframing, Familienregeln, die Familienlandkarte etc. werden hier vorgestellt.

 

3. Blockseminar: In diesem Seminar steht die Arbeit mit dem Gegenwartssystem im Mittelpunkt. Die wachstumsorientierte Familientherapie von V. Satir ist die leitende Methode. Skulpturarbeit, Ressourcenarbeit, Arbeit mit den Kommunikationstypen, das Selbstwertkonzept, Arbeit mit Seilen, Parts Party etc.werden vorgestellt.

 

Seminar : Arbeit mit der Herkunftsfamilie: In diesem Seminar werden die erstellten Genogramme und Familieninterviews vorgestellt und mit ihnen gearbeitet. Das Erarbeiten der Familienmuster, der eigenen Familienregeln, dem Beleuchten der eigenen Position in der Herkunftsfamilie etc. werden in diesem Selbsterfahrungsseminar beleuchtet.

 

Blockseminar 4: In diesem Blockseminar stehen die systemischhen Aspekte von Kommunikation und Interaktion im Vordergrund. Hier werden die Grundregeln systemischer Kommunikation bearbeitet ung geübt.

 

 

Im zweiten Weiterbildungsjahr steht die Vermittlung schulenübergreifender systemischer Interventionsstrategien und die Entwicklung eines individuellen beraterischen Stils im Vordergrund. Dabei soll die Fähigkeit erlernt werden, sich auf Paar-, Familien- und Gruppenprozesse einzulassen, sie zu diagnostizieren und durch gezielte Beratung Veränderungen anzustoßen. Die lebensgeschichtlich gewachsenen, individuellen Potenzen und die beruflichen Ressourcen werden zusammengeführt zur Entwicklung einer individuellen Beraterpersönlichkeit. In den Blockseminaren werden Erstinterview, Diagnostik, Interventionsstrategien, Krisenintervention und spezielle beraterische Fragestellungen etc. trainiert um die Möglichkeiten beraterischen Handelns zu erweitern. Dabei werden unter anderem die Phasen des Erstgesprächs, der Überweisungskontext, Hypothesenbildung, Beratungskontrakt, Zielfindung, Diagnose, Bedeutung des Symptomträgers, Skulpturarbeit, Fragetechniken, Interventionen, etc. bearbeitet.

 

Blockseminar 5: In diesem Blockseminar wird das Erstgespräch in der Systemischen Beratung geübt. Dabei wird der Prozess vom ersten Telefonkontakt bis zur 1. Sitzung abgebildet. Die Fragen des Joinings, der Zielfindung, des Kontraktes, die Frage von Neutralität und Allparteilichkeit, die Aufnahme der Beschwerde werden hier geübt.

 

Blockseminar 6: In diesem Blockseminar werden die Systemischen Fragetechniken geübt. Zirkuläre Fragen, Zielfragen, Fragen nach Ausnahmen, hypothetische Fragen, Fragen zur Wirklichkeitskonstruktion, Skalierungsfragen, Wunderfragen etc. Ferner wird sich der Systemischen Diagnostik gewidmet und das Bilden systemischer Hypothesen trainiert.

 

Blockseminar 7: In diesem Blockseminar geht es um die eher kreativen Interventionen. Arbeit mit Skulpturen und Aufstellungen, Arbeit mit Tieren, Figuren, Seilen. Arbeit mit Geschichten, Witzen, Metaphern etc. Ferner geht es um Kriseninterventionen in der systemischen Beratung.

 

Blockseminar 8: In diesem Blockseminar werden die Interventionen zwischen den Sitzungen, sog. Abschlussinterventionen geübt. Außerdem werden in diesem Blockseminar besondere beratische Fragestellungen bearbeitet: Umgang mit Gewalt, Sexualität, Scheidung etc.

 

Blockseminar 9: Thema des letzten Blockseminars ist der Abschluss systemischer Prozesse, die Arbeit mit Ritualen, die Prozessauswertung, eine ausführliche Feedbackrunde und das Abschlusskolloquium. Die Weiterbildung schließt mit einem Fest.

 

Supervision:

Begleitend zur Ausbildung finden 14 Supervisionsseminare statt (7 mal 2 Tage Freitag/Samstag), in denen die eigene beraterische Praxis supervidiert wird. Für einen qualifizierten Abschluss ist es notwendig, 70 Stunden Beratung mit Familien oder anderen Systemen durchzuführen.

Peergruppen:

Begleitend zur Ausbildung werden ferner Peergruppen gebildet, die der Intervision dienen. Hier sollen sich Kurskollegen/innen gegenseitig kompetent beraten und sich in der individuellen Gestaltung ihres Lernplanes sowie in der gemeinsamen Literaturarbeit unterstützen. Im 2. Ausbildungsjahr soll in den Peergruppen der Feedbackprozess zur Beraterevaluation im Vordergrund stehen.

Termine

  

Einführungsseminare:

 

15.04. - 17.04.2010 in Essen

17.06. - 19.06.2010 in Essen

26.08. - 28.08.2010 in Essen

29.10. - 31.10.2010 in Köln

 

Sie können die Einführungsseminare unabhängig vom späteren Veranstaltungsort wählen!

 

 

 

Hier gehts zum Buchungsformular für die Einführungsseminare

 

Die Einführungsseminare sind entweder von Do-Fr.

oder von Fr. - So.

 

 

Termine der nächsten Weiterbildung Systemische Beratung / Familienberatung: 

Start im Dezember 2010

 

BL 01  Fr, 17.12.2010 - So, 19.12.2010

BL 02  Fr, 25.03.2011 - So, 27.03.2011

BL 03  Fr, 27.05.2011 - So, 29.05.2011

BL 04  Mi, 14.09.2011 - So, 18.09.2011

BL 05  Fr, 25.11.2011 - So, 27.11.2011

BL 06  Fr, 13.01.2012 - So, 15.01.2012

BL 07  Fr, 23.03.2012 - So, 25.03.2012

BL 08  Fr, 15.06.2012 - So, 17.06.2012

BL 09  Fr, 21.09.2012 - So, 23.09.2012

BL 10  Fr, 30.11.2012 - So, 02.12.2012

 

 

Tagungszeiten:

Tagungszeiten Hauptkurse Beginn Freitag Tagungsstätte:

Freitag                       14:00-18:00             

                                  19:00-21:00             

 

Samstag:                     9:00-12:30               

                                  14:00-18:00             

                                  19:00-21:00             

 

Sonntag:                      9:00-13:00               

 

 

 

 

 

 

 

Einführungsseminare

Die Einführungsseminare geben die Möglichkeit, sich mit Theorie und Praxis des systemischen Ansatzes zu beschäftigen und die erlebnis- und erfahrungsorientierte Didaktik des Lehrens und Lernens im ifs zu erfahren. Um eine gute Zusammenstellung der Kursgruppen zu gewährleisten, sollen die Einführungsseminare Ihnen und uns helfen, festzustellen, ob die Ausbildung in die persönliche Entwicklung passt und im Zusammenhang mit der Berufserfahrung und Perspektive als günstig prognostiziert werden kann.

Die genauen Zeiten der Einführungsseminare erfragen Sie bitte beim ifs

Ort: Essen

Honorarkosten: 200,00 Euro

 

Je nach Durchführungsort des Einführungsseminars können Kosten für Übernachtung und Verpflegung entstehen.

 

Melden Sie sich bitte frühzeitig über das Formular unter Kontakt an, und reichen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nach.

Abschluss

Teilnahme und erfolgreicher Abschluss werden mit dem Zertifikat als SYSTEMISCHE/R FAMILIENBERATER/IN bescheinigt.

Das Curriculum berücksichtigt die Bedingungen des Dachverbandes für Familientherapie und systemisches Arbeiten. Bei Vorliegen aller Bedingungen kann beim Dachverband die Anerkennung als SYSTEMISCHE/R BERATER/IN (DGSF) beantragt werden.

Mit Abschluss der Weiterbildung ist ein Aufbau zur Familientherapeutin/ zum Familientherapeuten möglich oder eine Vertiefung als Systemische/r Supervisor/in oder als Systemische/r Kinder- und Jugendtherapeut/in. 

Kosten und Finanzierung

Die Honorarkosten für die Blockseminare und die Supervision belaufen sich auf 4.800,00 Euro für 46 Weiterbildungstage mit Lehrtherapeuten..

Zahlbar in einer Rate von 720,00 Euro und 24 monatlichen Raten von 170,00 Euro.

Die Aufnahme- und Abschlussgebühr beträgt je 100,00 Euro.

 

Zahlungshinweise:

Die Kosten für die einzelnen Fortbildungsangebote finden Sie im Ausschreibungstext. Die Nachlässe beziehen sich jeweils auf die ausgeschriebene Honorarkosten:

  • Bei einmaliger Zahlung des Gesamtbetrages vor Ausbildungsbeginn gewähren wir einen Rabatt von 3%.
  • Wir bieten die Möglichkeit einer bequemen monatlichen Ratenzahlung, die wir gerne nach ihren Bedürfnissen gestalten.

Zusätzlich fallen in Wuppertal / Hückeswagen (Haus Hammerstein) Kosten für Unterkunft und Verpflegung an: mit Übernachtung im EZ ca. 120 EUR und ohne Übernachtung ca. 60 EUR pro Blockseminar. Diese werden direkt mit der Tagungsstätte abgerechnet.

 

Die Kosten für das Einführungsseminar belaufen sich auf 200,00 Euro, ggfs. zzgl. Kosten in der Tagungsstätte (je nach Veranstaltungsort).

 

 

Hier gehts zu Buchungsformular für die Einführungsseminare

 

Es besteht die Möglichkeit der Förderung durch den NRW Bildungsscheck!