Von: INFO IFS
Gesendet: Donnerstag, 10. April 2008 01:15
An: INFO IFS
Betreff: ifs-Newsletter 21

Einleitung

Sehr geehrte Damen und herren,

liebe Kolleginnenund Kollegen,

in diesem Newsletter  möchten wir Sie gerne :

Jahrestagung im September 2008

Systemische Hirngespinste – neurobiologische Impulse und andere Ideen für die Systemische Theorie und Praxis

 

Unter diesem Titel lädt das ifs (Institut für Familientherapie, Systemische Supervision und Organisationsentwicklung) zur 8. wissenschaftlichen Jahrestagung der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie) vom 10.-13.9.2008 nach Essen ein.

In den Vorträgen, Symposien und Workshops wird diskutiert, welchen Einfluss die neurowissenschaftliche Forschung auf beraterische und therapeutische Theorie und Praxisentwicklung hat und wie sie sich verändern muss, um diese Ergebnisse sinnvoll aufnehmen zu können. Viele bekannte Experten wie z. B. Prof. Dr. Luise Reddemann, Prof. Dr. Gerald Hüther, Prof. Dr. Hans Markowitsch, Prof. Dr. Jochen Schweitzer, Prof. Dr. Hans Förstl, Prof Dr. Günter Schiepek u. v. a. werden während der Jahrestagung mit mehr als 700 Fachleuten aus dem gesamten Bundesgebiet diskutieren.

Inhaltlich wird es dabei um beraterische/therapeutische Formen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Senioren und Familien gehen. Dabei bieten sowohl das systemische Arbeiten wie die neurowissenschaftlichen Ergebnisse viele neue hilfreiche Ansätze und Überlegungen, wie Familiensysteme und Organisationen unterstützt werden können. Dies ist angesichts der vielen Krisen und Konflikte in unserer Gesellschaft, des Wertewandels, der großen Herausforderungen, denen sich junge Familien gegenüber sehen, den steigenden Anforderungen im Berufsleben dringend notwendig. Denn oft genug scheinen die Unterstützungssysteme unseres Gesundheitswesens und der psychosozialen Versorgung nicht zu greifen.

In seinem Grußwort zur Jahrestagung betont Minister Laschet:

"Einen systemischen Ansatz verfolgen wir auch mit dem Ausbau sozialer Frühwarnsysteme. Sie verknüpfen Dienste der Familien- und Jugendhilfe mit dem Gesundheitsbereich und weiteren Institutionen, wenn es um das Erkennen, Warnen und Handeln bei Überforderungs- oder Gefährdungssituationen in einer Familie oder in der Nachbarschaft geht.

 

Sie, die Mitglieder, Förderer und Gäste der Deutschen Gesellschaft für Systemische und Familientherapie, blicken bei Ihrem diesjährigen Kongress auf neue Forschungsergebnisse und fragen, welche Auswirkungen dieses Wissen auf Ihre Arbeit hat. Ich wünsche Ihnen hierbei viel Erfolg und ein gutes Gelingen. Ich bin sicher, dass die Erkenntnisse dieses Kongresses der Familienberatung und -therapie viele weitere wichtige Impulse liefern."

 

Und der Oberbürgermeister der Stadt Essen schreibt:

"Die Anforderungen an die Gesellschaft und an die Menschen steigen – und damit wächst auch die Belastung der Familien. Wenn dann Probleme auftreten, können diese oftmals nicht allein von den Familienmitgliedern bewältigt werden. Hier ist Hilfe von außen gefragt. Effektive Unterstützung kann die Familientherapie bieten, denn ihre unterschiedlichen Ansätze und Methoden sind genau auf die Bedürfnisse von Eltern und Kindern zugeschnitten. Sie will Wege aus der Krise weisen.

 

Seit 20 Jahren leistet das Essener Institut für Familientherapie, Systemische Supervision und Organisationsentwicklung erfolgreiche Arbeit. Das ifs ist wichtiger Impulsgeber und stärkt das gut ausgebaute und abgestimmte Netz psychosozialer und psychotherapeutischer Beratung und Behandlung in unserer Stadt."

 

Weitere Informationen zur 8. wissenschaftlichen Jahrestagungen finden Sie unter

www.ifs-essen.de/jahrestagung-dgsf-2008

oder telefonisch unter 0201-8486560

 

Ärger mit der Mehrwertsteuer

Leider gab es auch ein negatives Ereignis in der Vorbereitung auf die jahrestagung, das deutliche Spuren hinterlässt:

Der Regierungspräsident Düsseldorf hatte uns für die Jahrestagung nach § 4 Nr. 21a)bb) UStG eine Mehrwertsteuerbefreiung schriftlich erteilt. Zwischenzeitlich hat uns aber das Finanzamt mitgeteilt, dass es sich an diese Entscheidung nicht gebunden fühlt und die Jahrestagung mehrwertsteuerpflichtig setzt.

Das bedeutet, auf alle Preise der Jahrestagung müssen 19 Prozent Mehrwertsteuer erhoben werden. Die Entscheidung des Finanzamtes ist leider für uns bindend. Dadurch erhöhen sich die Kosten für die Teilnehmer, was wir sehr bedauern. Wenn Sie berechtigt ärgerlich darüber sind, wenden Sie sich an das Finanzamt Essen.

Wir von der Tagungsorganisation waren zwischenzeitlich verzweifelt, u. a. auch darüber, dass wir uns nicht verbindlich auf die Entscheidung einer staatlichen Behörde verlassen können, sondern diese willkürlich durch eine andere Behörde wieder rückgängig gemacht werden kann und der Bürger zum Spielball zwischen den staatlichen Institutionen wird.

Wir mussten uns an der Entscheidung des Finanzamtes Essen orientieren, deshalb stehen inzwischen auf der Internetseite und auch im neuen Tagungsflyer andere Preise, als bei der ersten Ankündigung der Jahrestagung. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und würden uns freuen, wenn Sie trotzdem den Weg nach Essen finden!

ifs-Veranstaltungen

Im Frühjahr beginnen wieder die Einführungsseminare für die Weiterbildungen in Familientherapie und Systemischer Supervision und für die Weiterbildung Systemische Beratung. Die Familientherapie weiterbildungen werden in Essen und Köln durcgeführt. In Essen sind die Seminartag Donnerstag bis Samstag und in Köln von Freitag bis Sonntag. Im November beginnt in Essen eine Weiterbildung in Familientherapie  deren Seminartage von Monatg bis Mittwoch liegen und die deshalb zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten werden kann. Nähere Informationen wie Termine und preise unter www.ifs-essen.de

 

Unsere Weiterbildungen in Systemischer Beratung werden in Hückeswagen (im Bergischen Land) in Lingen (im Emsland) und in Luxemburg angeboten.

 

Im Herbst beginnen die neuen Weiterbildungen alle nach der Jahrestagung. Dann beginnen die Weiterbildung in Systemischer Supervision und Organisationsentwicklung, Systemischer Traumatherapie und Systemischer Kinder- und Jugendtherapie. Nähere Informationen unter www.ifs-essen.de

 

Wir freuen uns sehr das auch im nächsten Durchgang der Weiterbildung Systemische Traumatherapie Luise Reddemann, Gunther Schmidt und Ellert Nijenhuis dabei sein werden. Die Weiterbildung ist von der DEGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie) anerkannt ist und mit 230 Punkten durch die Ärztekammer zertifiziert wurde.

 

 

 

 

Forschungspreis des DGSF

Letzte Bewerbungsmöglichkeit (bis 30. April 2008) für den

Forschungspreis 2008 der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie

 

 

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) und die Systemische Gesellschaft (SG) schreiben in jährlichem Wechsel einen Forschungspreis aus. Im Jahre 2008 wird dieser Preis von der DGSF vergeben. Ausgezeichnet wird die beste Forschungsarbeit, die die systemische Praxis in Therapie, Beratung und Supervision evaluiert. Es können systematisch aufbereitete Einzelfallstudien, Versorgungs-Studien, Prozess-Erfolgs-Studien ebenso wie manualisierte Therapiestudien vorgelegt werden.

Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Die Arbeit soll noch nicht oder nicht vor dem 1. Juli 2007 veröffentlicht worden sein.

 

Prämiert werden in erster Linie Arbeiten aus dem deutschen Sprachraum. Die Entscheidung über die Preisvergabe trifft unter Ausschluss des Rechtsweges ein Gutachtergremium, das sich aus einem Mitglied der DGSF und zwei unabhängigen GutachterInnen zusammensetzt.

 

Einsendeschluss für den DGSF-Forschungspreis 2008 ist der 30. April 2008. Bitte senden Sie die Arbeit in vierfacher Ausfertigung an die Geschäftsstelle der DGSF. Die Preisverleihung erfolgt auf der DGSF-Jahrestagung 2008 vom 11. bis 13. September 2008 in Essen.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) ist ein berufsübergreifender Verband für systemische Therapie, Beratung, Supervision und Organisationsentwicklung. Die DGSF ist im September 2000 aus dem Zusammenschluss der 1978 gegründeten Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Familientherapie (DAF) und des 1987 gegründeten Dachverbands für Familientherapie und systemisches Arbeiten (DFS) entstanden. Die DGSF vertritt rund 2600 Mitglieder, fördert systemisches Denken und Handeln vor allem im psychosozialen Bereich und sichert die Qualität systemischer Weiterbildungen.

 

Einsendungen werden erbeten an den Geschäftsführer der DGSF

 

Herrn Bernhard Schorn

DGSF-Geschäftsstelle

Christophstraße 31

50670 Köln

 

Telefon (0221) 61 31 33

Fax (0221) 9 77 21 94

info@dgsf.org

Stellenanzeigen

CJG Haus St. Gereon

 

Das Haus St. Gereon ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe in Trägerschaft der Caritas-Jugendhilfe GmbH und bietet jungen Menschen sowie deren Familien Hilfen zur Erziehung auf der Grundlage des SGB VIII und SGB XII.

Focus der Arbeit ist sowohl Individuation als auch die Entwicklung des familiären Systems. Daraus resultiert ein differenziertes, vielfältiges und aufeinander abgestimmtes Betreuungsangebot.

 

Zum baldmöglichsten Termin suchen wir zur Ergänzung unseres Leitungsteams

 

eine /n BereichsleiterIn

 

insbesondere für ambulante und stationäre Angebote im Bereich Inobhutnahme und Clearing (Teilzeitbeschäftigung möglich)

 

Wir erwarten:

 

Wir bieten:

 

 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:

 

CJG Haus St. Gereon

Herrn Veit Schmitz

Pädagogischer Leiter

Van-Gils-Straße 10

50126 Bergheim

Telefon (02271) 47 41 0

 

e-mail: info@cjg-haus-st-gereon.de

www.cjg-haus-st-gereon.de

 

 

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Die Parkland-Klinik Bad Wildungen ist eine Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie, die von Krankenkassen, Rentenversicherungen und gesetzlichen Unfallversicherungen belegt wird. Das Behandlungsspektrum umfasst Krankheitsbilder aus dem gesamten Bereich der Psychosomatik und Psychotherapie mit mehreren Indikationsschwerpunkten.

 

Für den Bereich Psychotraumatologie suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen/ eine

 

Psychologischen Psychotherapeuten/ -in oder

Facharzt/ -ärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

mit fundierten psychotraumatherapeutischen Kenntnissen und Erfahrungen, möglichst entsprechend des Curriculums „Spezielle Psychotraumatherapie“ (DeGPT)

 

als „Leitenden Stationspsychologen/ -in“

bzw. „Leitenden Stationsarzt/ -ärztin“

 

Die Position beinhaltet die organisatorische und supervisorische Leitung einer eigenen Therapiestation mit traumatherapeutischem Schwerpunkt sowie die traumatherapeutische Behandlung einer eigenen kleineren Patientenzahl.

 

In der Abteilung für Psychotraumatologie werden sowohl Störungen nach akuten Traumatisierungen als auch chronische und komplexe Posttraumatische Belastungsstörungen behandelt. Für beide Störungsgruppen gibt es spezifische Behandlungskonzepte, in die auch andere psychosomatische Abteilungen der Klinik – wie z.B. die Abteilung für Essstörungen – integriert sind. Wir arbeiten in Anlehnung an die phasenspezifischen Konzepte der psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie (PITT) nach Reddemann und der traumazentrierten Psychotherapie nach Sachsse. Bei gegebener Indikation werden frühzeitig auch Traumaexpositionstechniken wie das EMDR eingesetzt.

 

Die Klinik bietet:

§         Die volle fachärztliche Weiterbildungsermächtigung für das Gebiet „Psychosomatische Medizin und Psychotherapie“ (3 Jahre) sowie die Weiterbildungszeiten „Innere Medizin“ (1 Jahr) und „Psychiatrie“ (1 Jahr) in Kooperation mit ortsansässigen Partnerkliniken.

§         Die Anerkennung als Ausbildungsklinik im Rahmen der Ausbildung zum/ zur Psychologischen Psychotherapeuten/ -in (Psychiatrisches Jahr).

§         Bei Wunsch Promotionsmöglichkeit durch wissenschaftliche Zusammenarbeit mit mehreren Universitäten.

§         Interne und externe Fort- und Weiterbildung mit großzügiger Förderung durch die Klinik.

§         Ein kollegiales Klima in einem engagierten und kreativen multiprofessionellen Team mit interner und externer Supervision.

§         Eine der Qualifikation und Position entsprechende, frei verhandelbare Vergütung.

§         Unterstützung bei der Wohnungssuche.

 

Für nähere Informationen stehen Ihnen Chefarzt Dr. Hillenbrand (05621/706-751) oder Oberarzt Dr. Unger (05621/706-649) gerne zur Verfügung.

 

Bitte senden Sie uns Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins und Ihres Gehaltswunsches:

 

Parkland-Klinik, Kaufmännische Direktion, Im Kreuzfeld 6, 34537 Bad Wildungen.

Die Kraft von Imaginationen und Visionen

Sehr geehrte InteressentInnen,

 

heute möchten wir auf ein möglicherweise für Sie sehr interessantes Symposium aufmerksam machen, das wir  vom 1.5.-3.5.2008  in Heidelberg veranstalten - ermutigt durch die vielen begeisterten Rückmeldungen zu einem Symposium in 2005 zum gleichen Themenfeld:

  

Wir freuen uns, dass wir dafür international sehr renommierte ExpertInnen gewinnen konnten:

 

* Prof.Dr. Gerald Hüther, Göttingen/ Mannheim

* Prof.Dr. Verena Kast, Zürich/ CH

* Horst Kraemer, Wil/ CH

* Prof.Dr. Luise Reddemann, Köln

* Dr. Bernd Schmid, Wiesloch

* Dr. Gunther Schmidt, Heidelberg

* Joop Grün, Basel/ Ch    

 

Wenn Sie an detaillierten Informationen interessiert sind, klicken Sie auf: www.meihei.de/dateien/seminare/a1_Symposium2008.html

 

oder, wenn Sie auch an anderen Veranstaltungen interessiert sind, auf

http://www.meihei.de

 

 

Anmeldung: ganz einfach formlos an office@meihei.de (mit Angabe Ihrer Adresse)