Von: INFO IFS
Gesendet: Dienstag, 11. Dezember 2007 01:01
An: Reinert Hanswille
Betreff: ifs-Newsletter 19

Einleitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich hoffe Sie hatten einen schönen Herbst!

Im 19. Newsletter finden Sie:

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen, einen schönen Dezember und frohe und ruhige Weihnachtstage.

 

Reinert Hanswille

 

 

 

Kongress 2008

Die Vorbereitungen für den Kongress 2008 gehen weiter. Viele von Ihnen werden zwischenzeitlich den ersten Flyer für den Kongress in den Händen gehalten haben. Das Programm nimmt langsam Formen an. Neben den Hauptvorträgen (pro Tag 2 Vorträge – Luise Reddemann, Gunther Schmidt, Gunther Schipek, Hans Markowitsch, Maria Aarts, Jochen Schweitzer, Rainer Schwing, Hans Foerstl u.a. haben uns dafür zugesagt!) werden Symposien die weitere Konferenzstruktur prägen, die alle unter dem Oberthema „Systemische Hirngespinste – neurobiologische Impulse und andere Ideen für die systemische Theorie und Praxis“ stehen.

Die Ausschreibung der Symposien finden Sie auf der Internetseite des Kongresses www.ifs-essen.de/Jahrestagung-dgsf-2008

12 Symposien werden das Vormittagsprogramm bereichern. Die Nachmittage sind für Workshops und Fachgruppen reserviert.

gerne nehmen wir auch noch Ihr Workshopangebot entgegen, wenn es sich im Rahmen des Kongresses bewegt und/oder ein Symposion vertieft.

Daneben warten einige kulturelle Angebote und Vorträge auf sie.

 

ifs-Geburtstagsfeier

Im Rahmen des Kongresses wird das ifs am  Mittwoch den 10.9.08 seinen 20. Geburtstag feiern. In diesem rahmen wollen wir gerne eine Dia-Show laufen lassen. Wir würden uns sehr freuen, wenn viele ehemalige Weiterbildungsteilnehmer uns Bilder aus den Weiterbildungen zusenden würden. Auf der Internetseite des ifs hat Thomas Reyer der die Dia-Show erstellen wird eineige Vorlagen bereitgestellt.

Herzlichen Dank für Eure Bemühungen.

 

Einige Informationen aus dem ifs

Was gibt es sonst im ifs:

Neben dem Kongress bleibt nicht mehr soviel Raum für anderes. In diesem Herbst sind drei neue Ausbildungsgruppen in Familientherapie gestartet und zwei Gruppen beginnen die Weiterbildung sytemische Kinder- und Jugendtherapie. Außerdem startet eine Weiterbildungsgruppe in systemischer Beratung - Familienberatung.

Im Januar folgt der nächste Durchgang in Systemischer Supervision und Organisationsentwicklung. Kurzentschlossene können  hier noch hinzukommen.

Im Frühjahr finden dann wieder Einführungsseminare für die Familientherapieweiterbildungen und die Beraterausbildung statt.

In 2008 wird das ifs in Hückeswagen, in Lingen (Emsland) und in Luxemburg mit einer Beraterausbildung beginnen.

Familientherapiegruppen werden in Essen und Köln angeboten.

Nach dem Kongress wird dann im Herbst 2008 eine neue Gruppe der Weiterbildung Systemische Traumatherapie mit Luise Reddemann, Gunther Schmidt und Ellert Nijenhuis beginnen.

Ebenso starten im Herbst die Weiterbildungen in systemischer Kinder- und Jugendtherapie und die Aufbausbildung für Systemische Berater.

Neu  im ifs-Programm ist die Weiterbildung in Martemeo, die ebenfalls im Herbst 2008 beginnen wird. 

 

Bericht über die Jahrestagung des DGSF in ULm

Tagungsbericht über die 7. DGSF-Jahrestagung in Neu-Ulm von Katrin Richter. Entnommen von der Internetseite des DGSF

 

 

 

Tagungsbericht der 7. Jahrestagung der DGSF in Neu-Ulm

Systemische Wege in einer Welt der Veränderung

 

 

Nachdem ich mir das Abschiedsfeuerwerk für  Willhelm Rotthaus und Friedebert Kröger aus den Augen gewischt hatte – ich meine nicht die Asche – und mit einem Seufzer wieder im Alltag landete, fallen mir eigentlich nicht wirklich Worte ein. Vielleicht fange ich hinten an: Es war herrlich.

 

Nach sieben Jahren DGSF wurde es Zeit, auch ein bisschen Bilanz zu ziehen. Bis zu 500 Besucher/innen hatten sich wieder auf den Weg gemacht, um in Neu-Ulm gemeinsam zu tagen zu fragen, sich auszutauschen oder einfach nur miteinander zu reden. Es waren Tage der Wertschätzung, der Auseinandersetzungen, der Neuanbandelungen und Kontaktpflege.  Das Schöne an so einem Kongress ist, dass sich Menschen wiedersehen, die sich ein Jahr nicht sahen, die sich dann real in die Arme fallen können. Auf der innerdeutschen Kongresslandschaft ist das ein nicht zu vernachlässigendes Gut des menschlichen Umgangs und selten.

 

Es ging schon los bevor es losging mit der jährlichen Instituteversammlung und setzte sich noch vor Tagungseröffnung mit dem Forschungskolloquium fort. Bernd Abendschein, Michael Macseraere und Saskia Erbring gaben sicher alles, was manche Anreisenden mit sehr langem Reiseweg leider verpassen mussten, obwohl sie manchmal sogar per Airline kamen. Ich wollte mich einfinden und anmelden im schönen Möwenpick-Hotel.  Statt Eis zur Begrüßung gab es dann Gummibärchen ...

 

Die Tagung eröffneten Gisal Wnuk-Gette und Werner P.E. Wnuk in ihrem unverwechselbaren persönlichen Charme und Stil sich das Wort gegenseitig aus dem Mund nehmend. Die Tagungsvorbereitungen hatten sich erfolgreich heißgelaufen, das musste ich annehmen, da ich sonntags den Beamer für meinen Vortrag abbestellte und nach sieben (!!) Minuten Antwort bekam. Darauf und auf den Gesamtablauf darf man dann auch stolz sein. Ich hörte von schrecklichen technischen Pannen, bei denen die Technik wirklich maßgebend gewesen wäre, und war froh, dass mir das nicht passiert war.

 

Wer ein Ziel hat, findet auch einen Weg – das Motto des ersten Tages.

 

Prof. Dirk Baecker hielt den Eröffnungsvortrag über die Dynamik von Veränderung, anspruchsvoll und zum Nachdenken anregend. Er klärte uns darüber auf, dass die holistische Perspektive: „Alles hängt mit allem zusammen“ nicht nur trivial, sondern auch falsch sei, weil jeder die Perspektive zu wählen hat, aus der er etwas betrachtet – was man eigentlich auch wieder trivial finden kann. Veränderung führe ins Chaos, oder in die Entwicklung. Seine Ausführungen der menschlichen Evolution von der Stammesgesellschaft zur Schriftgesellschaft, Buchdruckgesellschaft und Computergesellschaft waren erhellend und einleuchtend. Es schien ihm Spaß zu machen, frei philosophieren zu können. Eine kleine Geschichte über Pelzchen rundete die Eröffnung ab. Wahrscheinlich blieben deshalb die meisten zum nachfolgenden Come-together - zum Erschrecken der Veranstalter. Der glückliche Koch konnte kochen und kochen und nachfüllen bis wirklich alles ratzeputz weg war. Es bestand nicht nur Gesprächsbedarf über Baeckers systemtheoretische Überlegungen, sondern über den ganzen Tag – und Hunger hatten schließlich auch alle. Seht, das Gute liegt so nahe. Es lag sicher an den Pelzchen der Svabedoodahs.

 

In die ‚Welt der Veränderung‘ begaben sich die Teilnehmer am zweiten Tag mit Vorträgen von Ilona Kickbusch und  Eva Strasser. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Jochen Schweitzer u.a. konnten ergänzende Worte gefunden werden.

 

Nach der Pause verdreifachten sich die Pfade erstmalig, so dass zu wählen war zwischen Jugend, Jugendhilfe und Psychiatrie. Ganz so entspannt war ich dann nicht, da mein eigener Workshop nach der Mittagspause lief. Wer wählen konnte, durfte zwischen Carole Gammer (Hyperaktive Jugendliche), Wolf Ritscher (systemische Jugendhilfe) und Jochen Schweitzer/ Angelika Nikolai / Dieter Schmitz (Sympathische Psychiatrie) entscheiden. Die Tagung lief des Nachmittags zu Hochtouren auf mit 22 Workshops. Ich hatte dann nicht die Wahl, sondern denselben zu halten und zu gestalten, was in einem 100 m² Ballettsaal ein einziger Genuss war: „Der Preis der Zeit“ hatte allen „Platz der Welt“.

 

Kurze Pause und … Mitgliederversammlung. Klug entschieden schon ab 16.30 Uhr. Man hatte viel vor, viel zu verabschieden in wertschätzender Stimmung und neu zu wählen. Die kritischen Worte von Marie-Luise Conen gingen nicht unter, weil die DGSF sich zwar manchmal schwertut, aber sich doch sehr gern auseinandersetzt. Sonst würde das wirklich manchmal nicht immer so lange dauern mit den Entscheidungen.

 

Die Pfade schlängelten sich am dritten Tage anspruchsvoll: Ab 9 Uhr bahnten sich systemische Wege. Ich war nun auch endlich aus meinem Alltag herausgelöst und hatte viel davon, George Downings Videointerventionen zu folgen, bei denen eine Mutter mit Borderline-Persönlichkeit im Fokus der Erkenntnis stand. In der nachfolgenden Pause darauf von mir angesprochen stellte erzu meiner Beruhigung heraus, dass es doch nicht so leicht ist, schwer beschädigte Menschen mit den eigenen Filmsequenzen zu konfrontieren. Das hatte ich wohl überhört. Parallel liefen die Veranstaltungen von Manfred Cierpka (Vorsorge ist besser als Nachsorge) und Karl-Heinz Weyrich (Zwei Welten – ein Ziel).

 

Der Nebel in London ließ Eia Asen nicht anreisen. So mussten sich die zahlreichen Interessenten an Asens Vortrag auf die vier verbleibenden Veranstaltungen aufteilen: Helmut Bonney mit einer ADHS-Therapie unter Zuhilfenahme des PC, Karl-Heinz Brisch mit einem Elternausbildungsprogramm, Marie-Luise Conen mit dem Ideenreichtum systemischer Berater und Rupert Duerdoth mit Suchtprävention bei Spätaussiedlern. Man wünscht sich ja schon manchmal mehrere Köpfe, um die gesammelte Neugier zu befriedigen.

 

Wunderbar in der Planung deswegen im Anschluss folgend Spotlights, Pause, Posterforum, Pause und danach erst wieder Workshops. Es gab Zeit, Dinge zu besehen, immer wieder weg zu gehen, wieder hin zu gehen, alles zu vergessen und dann nochmals etwas wieder anzuschauen. Es bleibt ja doch was hängen. Bei mir zumindest. An dieser Stelle sei dem Organisationsteam mal wirklich gedankt, weil Tagungsort und Restaurant auf einem Fleck waren, so dass, wenn einem der Preis nicht so wichtig war, auch vom Kaffee bis zum Menü zwischendurch alles drin war.

 

Es soll ein Tagungsbericht sein – an dieser Stelle sollte ich aufpassen, dass ich bei der Schilderung des Tagungsfestes nicht überschnappe. Wo erhält man sonst so ein üppiges Mal mit Käse ganz am Schluss? Wo findet man einen Wortjongleur, der gekonnt fast alle Vortragenden auf die Schippe nimmt, sodass Herr Wnuk sogar das Küssen lässt (schade)? Wo kann man sonst 4-6 Stunden fast am Stück durchtanzen und muss rausgeschmissen werden einschließlich der 50 Mittänzer? Wo geht der Kellner fast an seinen privaten Weinschrank, um Sonderwünsche nach Badischem zu erfüllen? Hm? Naja, Schluss mit schwärmen, es war ein tolles Fest.

 

Wege entstehen nämlich dadurch, dass man sie geht, wie Tag vier verkündet. Sechs parallele Veranstaltungen. Die schönen Aussichten fürs Alter bei Dorette Deutsch waren in der Diskussion ganz schön, ihr Tempo etwas hoch für meinen Morgen. Parallel gaben Johannes Herwig-Lempp (Supervision und leere Kassen) Tom Levold (Supervision in sich verändernden Organisationen) Uta Meier-Gräwe (Familie in Veränderung), Liz Nicolai (Resilienz) und Reiner Wanielik (Jungs verstehen) ihr Bestes.

 

Der Abschlussvortrag von Kurt Ludewig ist nachzulesen auf seiner Webside. Mannomann, da brauchte ich meinen ganzen Kopf. So komprimiert kann man systemisches Denken also formulieren. Ich war sehr froh, nicht sofort abreisen zu müssen, sondern die Tage ausklingen lassen zu können. Obwohl wir alle auch in den Pausen ordentlich bepuschelt wurden. Musik von einer Pausenband, sich vorlesen lassen auf gehobenem Niveau oder nochmal ein Pelzchen tauschen, Essen gehen oder Ulm ansehen, weil Zeit dafür ist. Das hat was. In diesem Sinne – für alle, die es wieder verpassen mussten. Vielen Dank allen. Wir seh´n uns nächstes Jahr in Essen.

 

 

Tagungsbericht "Mentales Training"

Von Markus Kowalzyck

 

Als im Sommer Fabian Hambüchen Weltmeister am Reck wurde, berichtete die FR unter dem Titel „Du musst nicht, du kannst“ über die geistige Stärke des Kunstturners durch Mentales Training. Als der FC Hansa Rostock, nach fünf Bundesliga-Spieltagen dieser Saison ohne einzigen Punkt am Tabellenende gelandet, einen Mentaltrainer suchte, legte die Ostsee-Zeitung im Titel „Hansa-Profis auf die Couch“ und erläuterte die Vorstands-Idee der „mentalen Hilfe“ mit dem Hinweis, dass die Fitness-Werte und Trainingsleistungen durchaus stimmten. Und unlängst betitelte DER SPIEGEL einen Wissenschafts-Artikel über Hypnose als Alternative zum Doping mit „Im Kopf zum Sieg“.

So scheint es also der populäre Leistungs-Sport zu sein, der Hypnose und Hypnotherapie in der Form und unter der Bezeichnung des Mental-Trainings zum einen ins öffentliche Bewusstsein rückt und zum anderen zur Salonfähigkeit verhilft. Allgemeine Vorstellungen über diese Jahrtausende alten Techniken der ärztlichen Behandlung, Seelsorge und Beratung mäandern eher zwischen Bildern von Voodoo-Kult und Bühnenshow, Gehirnwäsche und Patientencouch. Entfernte Wissensrudimente assoziieren gegebenenfalls Freud und die Psychoanalyse, eine unbestimmte Stimme jedoch deutet irgendwie in die Schmuddel-Ecke des Psycho-Marktes. Und tatsächlich findet man unter dem Begriff des Mentalen Trainings neben der ursprünglichen (sportpsychologischen) Trainingsmethode zur Optimierung von Bewegungsabläufen in vielfältiger Weise auch Angebote mit zweifelhaften Methoden der Pseudowissenschaft und Esoterik. Auch „Hypnose“ ist nicht geschützt. In der Szene gibt es Spiritualisten und Spinner, Schamanen und Scharlatane.

 

Ganz im Gegenteil vermittelt die gegenwärtige Praxis der ärztlichen Hypnose und Hypnotherapie den Eindruck einer handwerklich soliden und ethisch einwandfreien Arbeit im Dienste am Menschen – soweit das beiläufige Geldverdienen als ethisch einwandfrei angesehen werden kann, aber dies gilt für Krankenhäuser, Kirchen und soziale Einrichtungen in gleicher Weise. Die Mehrheit der Hypnotherapeuten verfügt über anerkannte ärztliche oder therapeutische Qualifikationen, und so finden Hypnose und hypnotherapeutisches Arbeiten zumeist eine Einbettung in medizinische Behandlung, Psychotherapie oder psychologische Beratung. Die medizinische und therapeutische Wirksamkeit ist für etliche Krankheits- und Störungsbilder von der Depression bis zum chronischen Schmerz empirisch belegt

Dem Mental-Trainer wie dem Mental-Trainee geht es freilich darum, gerade nicht mit „Therapie“ von „Krankheit“ assoziiert zu werden (oder diese zu assoziieren). Wie beim Coaching verhilft auch beim Mentalen Training allein der modisch und wohlklingende Begriff zu deutlich höherer Compliance, sprich: Akzeptanz. Die Methode bleibt hypnotisch: Arbeit mit dem Unbewussten.

Hypnos, griechischer Gott des Schlafes, Sohn der Nacht, Zwillingsbruder des Todes und Vater der Träume ist Namensgeber des Verfahrens, mit dem zielgerichtet Trancen erreicht werden, die auch ohne Hypnose und ganz natürlich auftreten. Trancen sind Aufmerksamkeitsfokussierungen, die zu deutlich veränderten Körper-, Sinnes- und Geisteswahrnehmungen führen können. Im „normalen“ Leben können diese durch intensives Tanzen, Essen, Naturerleben, durch Musik, Sport, Hochleistung, Sex, Drogen, Lesen oder Fernsehen induziert werden. In der Hypnose spricht man von Trance-Induktionen.

 

Eine hypnotische Alltagserfahrung kann besonders gut beim gleichzeitigen Autofahren und Telefonieren beobachtet werden. Das Bewusste telefoniert und konzentriert sich auf das Gespräch, das Unbewusste fährt unterdessen Auto. Gegen oder nach Ende des Telefonats beginnt das Bewusste sich allmählich zu reorientieren: „Welche Abfahrt war das vorhin? Bin ich noch auf der richtigen Autobahn?“ Während der Gesetzgeber nicht das Telefonieren beim Fahren, sondern nur das Festhalten eines Telefons verboten hat, enthalten Hypnose-CDs (z. B. zur Raucherentwöhnung) den Hinweis, dass sie nicht während des Autofahrens oder anderer Tätigkeiten gehört werden dürfen, die Konzentration verlangen: Kenntnis der Materie.

In Trance, dem Zustand der Aufmerksamkeitsfokussierung, wird gewissermaßen der kritische Verstand, das nörgelnde Über-Ich, des Bedenken tragende Bewusste abgeschwächt oder ausgeschaltet, während das Unbewusste, das intuitiv-körperliche allzumal, hellwach bleibt für Suggestionen, innere Bilder und Veränderungsarbeit. Wie stark innere Bilder und Vorstellungen neurobiologisch und -physiologisch wirksam sind, hat nicht nur die Hirnforschung hinreichend belegt. Jedes plötzliche Aufwachen aus einem Traum vergegenwärtigt auch dem Laien, dass das menschliche Gehirn cineastisch viel kreativer und gewaltiger ist als die größten Filmstudios – und zwar unbewusst und zugleich mit stärksten körperlichen, geistigen und emotionalen Reaktionen.

In der modernen Hypnotherapie geht es weniger um Tiefen-Trance als vielmehr darum, bewusste Prozesse mit unbewussten in Kooperation zu bringen. Jeder Mensch weiß, wie es sich anfühlt, wenn alles gelingt und „es“ sich gut anfühlt („Flow“). Diese positive Erinnerung auf allen Wahrnehmungsebenen mit den positiven körperlichen, geistigen und seelischen Reaktionen abzurufen und – vor allem – abrufbar zu machen, ist eines der Ziele in der Hypnotherapie und im Mentalen Training. „Hypnose ist immer auch Selbsthypnose“, so wird von allen Seiten zugestanden, und viele Angebote und Methoden zielen darauf, dass die eingesetzte Hypnose zur Selbsthypnose befähigt.

 

Eine klassische Methode neben dem Ankern positiver Erfahrungen ist die Dissoziation, in ihrem Effekt zu beschreiben mit der für gewöhnlich eher gelassenen Rückschau auf ältere Konflikte. „Wenn Sie sich in fünf Jahren nicht mehr darüber ärgern, und in drei Jahren ebenfalls nicht, und wenn also in einem Jahr auch nicht mehr, weshalb dann heute?“ An dieser Stelle, wo Hypnotherapie an den Weisheiten der Großeltern und deren Großeltern entlang schrammt, da ist sie ganz nah am Kern aller Weisheit: Sie macht sich in gewisser Weise das gelassene Urwissen der Menschheit zu Nutze, das in einer aufgeklärten, säkularisierten, rationalisierten und intellektualisierten Welt der Bewusstheit dem Unbewussten Halt geben kann. Auch und gerade Rituale gehören zur Hypnotherapie und zum Mentalen Training.

 

Während die medizinische und therapeutische Wirksamkeit von Fokussierungen auf Gesundheit, Erfolg und Glücksgefühle erwiesen ist, ist es auch für den gesunden Menschenverstand plausibel, dass es hilfreicher ist, sich an Gesundheit und Erfolge zu erinnern als an Krankheit und Scheitern. Und da es vielen Menschen zufolge dafür (bloß) keiner spirituellen Handlung bedarf, ist es nur folgerichtig, dass die moderne Hypnotherapie und Mentales Training auf tiefere Trancen verzichtet und Aufmerksamkeitsfokussierungen in den bewussten Dialog integriert.

Der Arzt, Coach und Organisationsberater Gunther Schmidt mokiert sich eher über die „Sakral-Nummer“ und intoniert kabarettistisch: „Schließen Sie jetzt die Augen…“. Schmidt ist Pionier der „hypnosystemischen“ Therapie und Beratung, die hypnotherapeutische Methoden mit systemischen, d. h. konstruktivistischen und lösungsfokussiert-kurzzeittherapeutischen Ansätzen verbindet. Im bewussten Dialog mit Klienten über „Gegenwarten, Vergangenheiten und Zukünfte“ nutzt er für die Beratung von unerwünschten Ist-Zuständen hin zu erwünschten Soll-Zuständen die Verfügbarkeit früherer Erfolgs-Episoden und Problem-Muster: Im Unbewussten liege „ein El Dorado der Kompetenzen und Ressourcen“.

Nicht nur in diesem Punkt steht Schmidt wie seine in hypnotherapeutischen Dachverbänden organisierten Kollegen ganz in der Tradition des amerikanischen Begründers der modernen Hypnotherapie, Milton Erickson (1901-1980). In Abkehr von Sigmund Freuds Vorstellung vom Unbewussten als Sitz des Abgelehnten und Verdrängten definierte Erickson das Unbewusste als „unerschöpfliche Ressource zur Selbstheilung“ – er hatte sich als junger Mann selbst von der Kinderlähmung geheilt, während Ärzte alle Hoffnung bereits hatten fahren lassen. Als „ideomotorisches“ Erlebnis bezeichnete Erickson später den Moment, als er vollständig gelähmt in einem Schaukelstuhl saß und der intensive Wunsch, aus dem Fenster zu schauen, dazu führte, dass sich der Schaukelstuhl leicht bewegte.

 

Die Hypnose ermöglicht es nach Erickson dem Unbewussten, die Führung zu übernehmen, während es dem Bewussten ermöglicht wird, unbewusste kreative Ressourcen zu integrieren. Die Fokussierung auf Selbstheilungskräfte und ihre wissenschaftlich belegte Wirksamkeit kratzen nun am Unglauben des wissenden, bewussten Menschen. Ericksons Selbstheilung von der Lähmung lässt die Legende von der Heilung eines Gelähmten durch Christus („Steh’ auf und geh’“) plötzlich psycho-physiologisch möglich erscheinen, und auch wundersame Heilungen in heutiger Zeit werden plausibel. (Selbst-)Hypnose, so sind sich alle Fachleute einig, funktioniert nur bei (Selbst-)Vertrauen, womit das Verfahren einen glaskugelklaren Placebo-Vorteil genießt: die Erwartung von und damit die Konzentration auf Besserung und Genesung. Mit Ericksons Worten: „1. Taten werden aus Erwartungen und Hoffnungen geboren. 2. Eine einmal begonnene Handlung drängt zur Fortsetzung. 3. Praxis führt zur Perfektion.“

Heute sind die Milton-Erickson-Gesellschaften und -Institute weltweit führend in der angewandten Hypnose und Hypnotherapie. Ein Vorstoß, diese Verfahren zu „entmythologisieren“ (Schmidt), war der Kongress „Mentales Stärken“ Ende Oktober in Heidelberg, organisiert vom international anerkannten Hypnotherapeuten Bernhard Trenkle aus Rottweil. Rund 50 Referenten zogen 800 Berater, Therapeuten und Mental-Trainer (und solche, die es werden wollen) an den Neckar – eine gelungene Veranstaltung auch für Öffentlichkeitsarbeit. Das Programm zeigte die Vielfalt der Anwendungsbereiche zwischen Medizin und Sport-Psychologie und die Referenten eine Vielfalt von Methoden der (Selbst-)Hypnose. Es wurde viel gelacht, und es menschelte auf eine auch für den Beobachter sehr angenehme Art und Weise. 

 

„Mentales Stärken“ – mit dem Fokus auf Mentales Training im Hochleistungssport ging und geht die Milton-Erickson-Gesellschaft um Trenkle in gewisser Weise auch ein Risiko ein: „Wie gewonnen, so zerronnen“, so könnte man eine Reihe von Weisheiten aus dem Sport beginnen, die die Gefahr für Hypnose und Mentales Training umreißen. Nicht nur das Wortspiel „Mentales Doping“ bringt die Ethik dieser Verfahren ins Wanken, sondern auch die Verlockung des Geldes. Mit der „Salonfähigkeit“ werden, und das ist zunächst völlig legitim, lukrative, weil zahlungskräftige Zielgruppen erschlossen. Zugleich stellt sich bei der Orientierung auf Hochleistung und auf Führungskräfte-Coachings die Frage der Legitimität von Beratungsanliegen und -zielen. Mögen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen unbedingt dazu gehören, so werden in der Praxis auch Unnahbarkeit, Abgezocktheit und Stolz „trainiert“. Einer der Hauptvorträge der Heidelberger Tagung gebührte der kanadischen Bestseller-Autorin Danie Beaulieu mit ihrem Konzept „Building your P.R.I.D.E.“  – war Stolz nicht eine der sieben Hauptlaster ebenso wie Habgier?

 

Der Hamburger Star-Psychotherapeut Ortwin Meiss zitiert lieber Tennis-As Björn Borg mit der Annahme: „Wenn du Angst hast zu verlieren, kannst du nicht gewinnen.“ Über letzteren war übrigens neulich in der Bild-Zeitung zu lesen, er verfüge heute über quasi keine Einnahmen mehr. Auch wenn das nicht stimmen sollte, wusste Oma schon: „Wenn du denkst, du hast gewonnen, dann hast du schon verloren.“

Wie dem auch sei, der Heidelberg Kongress der Milton-Erickson-Gesellschaft hat im Titel zwar das Mentale Training für die Habenden in den Fokus gestellt, aber auch einiges für die Hypnotherapie getan. Während einige Mental-Trainer in Heidelberg (in dezenter Weise) das Posing ihrer Hochleistungs-Sportler und Top-Manager reproduzierten, sprachen andere eher von Demut. Und es waren diese Referenten, die Wirksamkeiten in Frage und zugleich Wirksame Methoden vorstellten, um ihren Beitrag zur „Ent-Mythologisierung“ der Hypnose und zur „Normalisierung“ der Psychotherapie insgesamt leisteten. Ermutigend, gerade weil beiläufig erzählt, waren Anekdoten aus eigenen Therapie-Erfahrungen. Hypnose, Hypnotherapie, Mentales Training – Milton Erickson war pragmatisch: „Hilfreich ist, was hilft.“

 

 

Kontakt zum Autor:

Dr. Markus Kowalzyck aus Leist bei Greifswald ist Systemischer Supervisor und Organisationsentwickler und freiberuflich als Supervisor, Coach, Trainer und Organisationsberater tätig.

Kontakt: markus.kowalzyck@web.de oder Tel.: 0160-97 616 400

Petition Psychotherapeutengesetzt

 

Das ifs hat diesen Aufruf per Mail erhalten.

Wir unterstützen das Anliegen grundsätzlich, auch wenn in der Petition die "Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten" mit den entsprechenden Berufsgruppen (Dipl. Pädagogen,Dipl. Sozial Pädagogen/Arbeiter, Dipl Heilpädagogen etc.) vergessen wurden und die Beschreibung über die ärztlichen Weiterbildungen etwas verkürzt dargestellt werden. Dabei wird vielen ärztlichen Kollegen und Kolleginnen unrecht getan und ihre qualifizierten Weiterbildungen entwertet.

 

Die Petition wurde am 6.11.2007 auf den Internetseiten des 

Bundestags veröffentlicht und kann 6 Wochen lang bis zum 

18.12.2007 online mitunterschrieben werden. Macht also möglichst 

viele Kollegen und Freunde auf diese Petition aufmerksam und 

überzeugt sie davon sowohl die Petition mitzuzeichnen als auch 

Ihrerseits aktiv Werbung dafür zu machen, denn nur so wird es 

möglich sein eine große Zahl von Unterschriften zu sammeln und dem 

Anliegen ein entsprechend hohes Gewicht zu verleihen. Am 

einfachsten geht dies vermutlich, indem ihr diese Mail 

weiterleitet, die zeitliche Begrenzung bis zum 18.12.2007 

gewährleistet dabei, dass kein (ungewollter) unendlicher 

Kettenbrief entsteht. 

 

Mitzeichnen könnt ihr die Petition unter 

http://itc.napier.ac.uk/e-petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=557 

. Die Petitionen des deutschen Bundestags werden auf dem Server 

des International Teledemocracy Centers der Napier Universität in 

Edinburgh verwaltet, so kommt die Adresse itc.napier.ac.uk 

zustande, solltet ihr dennoch Zweifel an der Echtheit der Adresse 

haben könnt ihr Euch aber auch über Weblinks zur offiziellen 

Petitionsliste des Bundestags hangeln, dort ist sie unter dem 

Titel 'Heilberufe: Ärztliche Psychotherapeuten' gelistet. Weitere 

Infos und auch einen Entwurf für einen Aushang findet ihr unter 

www.demokratieonline.de/psychotherapeuten-petition.php 

< http://www.demokratieonline.de/psychotherapeuten-petition.php

 

*Hier jetzt natürlich noch die Petition im Wortlaut:* 

 

Der Deutsche Bundestag möge für eine Angleichung des Umfangs für 

die zur kassenärztlichen Anerkennung nötige Ausbildung zum 

Psychotherapeuten von Ärzten bzw. Psychologen sorgen, um eine 

ausreichende und gleichbleibende Ausbildungsqualität zu sichern 

und die Chancengleichheit der beiden alternativen 

Ausbildungsrichtungen zu gewährleisten. 

 

Begründung : In Deutschland gibt es zwei Möglichkeiten, als 

Psychotherapeut kassenärztlich anerkannt tätig zu werden: Zum 

Einen als Diplom-Psychologe mit einer Ausbildung zum 

Psychologischen Psychotherapeuten oder als Arzt mit einer 

Zusatzausbildung zum Ärztlichen Psychotherapeuten. 

 

Die Grundzüge der Ausbildung des Psychologischen Psychotherapeuten 

sind im Psychotherapeutengesetz definiert. Demnach muss ein 

Diplom-Psychologe eine Ausbildung im Umfang von mindestens 3000 

Stunden absolvieren, um Psychologischer Psychotherapeut zu werden 

(PsychThG §8:  www.datenschutz-Berlin.de/recht/de/rv/arbeit/psychthg.htm#p8). 

Entsprechend der vom Psychoherapeutengesetz ermächtigten 

Ausarbeitung der Prüfungs- und Approbationsverordnung durch das 

Bundesministerium für Gesundheit muss die Ausbildung sogar 

mindestens 4200 Stunden umfassen (PsychTh-AprV §1 Abs.3: 

www2.bptk.de/uploads/aprv_pt.pdf). 

 

Die Ausbildung zum Ärztlichen Psychotherapeuten hat einen Umfang 

von etwa 300 Stunden und ist in der Weiterbildungsordnung der 

Ärztekammern geregelt (WBO C.36, Zusatzbezeichnung Psychotherapie 

- fachgebunden: 

www.bundesaerztekammer.de/downloads/MWBO_28092007-1.pdf). Als 

Zulassungsvoraussetzung zur Ausbildung zum Ärztlichen 

Psychotherapeuten ist darin eine Facharztausbildung vorgeschrieben 

ohne Einschränkung auf eine bestimmte Richtung, weswegen man davon 

ausgehen muss, dass der die Zusatzausbildung anstrebende Arzt im 

Allgemeinen weder therapeutische noch psychologische Vorkenntnisse 

vorweisen kann. 

 

Aus folgenden 2 Gründen wird eine Angleichung des 

Ausbildungsumfangs für Ärztliche Psychotherapeuten an den 

Ausbildungsumfang der Psychologischen Psychotherapeuten gefordert: 

Zum Einen ist die ungleich längere Ausbildungszeit für 

Psychologische Psychotherapeuten eine entscheidende 

Benachteiligung der Diplom-Psychologen gegenüber Ärzten auf dem 

Weg zur wirtschaftlichen Ausübung einer psychotherapeutischen 

Tätigkeit. Zum Anderen scheint die Sicherung der Qualität der 

psychotherapeutischen Tätigkeit bei einem Ärztlichen 

Psychotherapeuten aufgrund des vergleichsweise erheblich 

geringeren Ausbildungsumfangs nicht gesichert zu sein. Da der 

Bundestag offensichtlich die Gesetzgebungsbefugnis zum Thema 

Psychotherapeut besitzt wäre dies z.B. durch eine Regelung der 

Voraussetzungen für den Zugang zur Ausbildung zum Ärztlichen 

Psychotherapeuten im Psychotherapeutengesetz §5 Abs. 2 oder durch 

eine Regelung des Umfangs der Ausbildung zum Ärztlichen 

Psychotherapeuten im Psychotherapeutengesetz §8 möglich. 

 

Eine Änderung des Psychotherapeutengesetzes dahingehend, dass ein 

Diplom-Psychologe nach einer 300-stündigen Zusatzausbildung als 

Urologe, Internist, Neurochirurg oder Ähnlichem tätig werden darf 

soll hier nicht ernsthaft gefordert werden, soll aber das 

Paradoxon der aktuellen Situation plakatieren. Sollte der 

Bundestag jedoch die Ausbildung zum ärztlichem Psychotherapeuten 

nicht regulieren können müsste er alternativ den Ausbildungsumfang 

zum psychologischen Psychotherapeuten an ebendiese anpassen.

 

PS: kein Hoax, s.u.. Denn http://www.bundestag.de/ausschuesse/a02/onlinepet/server.html verlinkt auf

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/.

 

Stellenanzeigen und Praktikumsplätze

marktvierzwei ist ein freier Träger der Jugendhilfe in Oberhausen.

 

Wir suchen systemische Familientherapeutinnen und –therapeuten, bzw. Fachleute aus dem sozialen Bereich mit begonnener systemischer Zusatzqualifikation als Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Angebote als Jugendhilfeträger sind: aufsuchende Familienbegleitung und -therapie, systemische Diagnostik, Rückführungsmanagement, systemische individualpädagogische Begleitung. Wir suchen Kolleginnen und Kollegen, die sich mit den Inhalten und dem Klientel der Jugendhilfe auskennen, zeitlich und räumlich flexibel und eigenverantwortlich arbeiten können und sprachlich sicher in der Abfassung von Berichten sind. Wir bieten ein Team mit z. Zt. 25 Freien MitarbeiterInnen, engmaschige externe Supervision durch systemische SupervisorInnen, Fachberatung und Einarbeitung durch Leitung und/oder Koordinator, ?-?-Co-Therapie in fast allen Familien und moderne und gut ausgestattete Therapieräume in zentraler Lage.

 

Über Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen freuen wir uns! Bitte richten Sie diese an marktvierzwei, z.Hd. Frau Hella Lencer, Marktstr. 42-44, 46045 Oberhausen.

 

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Das Team der Evangelischen Beratungsstelle für Erziehungs-, Partnerschafts- und Lebensfragen in Oberhausen / Rhld.

sucht ab 1.1.2008 oder früher eine/ einen

Dipl. Sozialarbeiterin / Sozialarbeiter oder Dipl. Sozialpädagogin / Sozialpädagoge

für 8 Wochenstunden

zunächst befristet für 1 Jahr

 

Wir wünschen uns eine (n) Mitarbeiterin / Mitarbeiter für die Bereiche:

 

Die Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche ist Anstellungsvoraussetzung.

 

Ihre Bewerbung richten Sie bitte umgehend an:

Die Leiterin der Evgl. Beratungsstelle

Gisela Vogler

Grenzstr. 73 c

46045 Oberhausen

Email: gisela.vogler@kirche-oberhausen.de

Tel.: 0208 - 850087

 

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Stellenangebot - Flexible Jugendhilfe (Dipl.- Heilpädagoge/ Sozialpäd./ Sozialarbeiter)           

                                              

Gerhard-Tersteegen-Institut gGmbH

Herr Rainer Schenke

Fachbereich Psychologie

Hermann-Albertz-Str. 227

46045 Oberhausen,                

Telefon: +49 208 8507632, E-Mail: GTI.OB@t-online.de

Internet: www.gti-ob.de

                                                                      

Stellenbeschreibung

Das GTi ist eine große Jugendhilfeeinrichtung mit ambulanten, teilstationären und stationären Hilfen. Eine unserer Stärken ist die Lebensweltorientierte Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. Unser Leistungsbereich der flexiblen Hilfen ist ein gemeinsam mit den zuständigen Fachkräften vor Ort abzustimmendes und auf den Fall spezifiziertes Hilfsangebot. Ziel, Durchführungsform und die individuellen Leistungsinhalte werden variabel vereinbart.

Für den weiteren Ausbau dieser Hilfeform, die sich in einem dynamischen Aufbauprozess befindet, suchen wir einen weiteren Mitarbeiter, der intensive Einzelbetreuung, Krisenbewältigung in Familien vor Ort und systemische Familienberatung als fachliche Herausforderung versteht. Bereitschaft zu selbstständiger Arbeit und ein hohes Maß an Selbstorganisation ist für diese Aufgabe eine unbedingte Voraussetzung.

Qualifikationen

Familienberatung, Krisenintervention (Wünschenswert sind Qualifikationen in systemischer Beratungsarbeit, Krisenmanagement, Video-Home-Training, Familientherapie und/oder Berufserfahrungen im beschriebenen Tätigkeitsbereich.) 

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SKF Wegnis in Essen

such auf Honorarbasis Mitarbeiterinnenund mItarbeiter für ambulante Hilfen im Rahmen des KJHG.

Das Aufgabengebiet umfaßt die Unterstützung von Familien, die Begleitung von Kindern und Jugendlichen und die Beratung und Therapie von Familien  und Kindern.

Kontakt: S. Rhein, Tel: 0201-27508138 Mail: Wegnis@skf-essen.de

 

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Wir sind eine kinder- und jugendpsychiatrische Praxis und suchen zur Zeit einen Sozialpädagogen (m/w) mit familientherapeutischer Zusatzausbildung. Vielleicht kennen Sie uns  bereits - Frau Cronau hat einmal bei Ihnen am Institut studiert und arbeitet zur Zeit bei uns. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie die folgende Stellenausschreibung an Teilnehmer Ihrer Fortbildungen und sonstige Interessierte weiterleiten würden. Wir haben die Stelle noch nicht anderweitig veröffentlicht und würden uns über Ihre Unterstützung freuen, da dies auch unseren Arbeitsaufwand bei der Sichtung der Bewerber reduzieren könnte.

 

Das Stellenprofil der ausgeschriebenen Position:

 

Große interdisziplinär tätige kinder- und jugendpsychiatrische Praxis sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Sozialpädagogen (m/w) mit familientherapeutischer Zusatzausbildung. In unserer Praxis (www.praxis-zimmermann.net) arbeiten sechs  therapeutische Mitarbeiter (Psychologie, Motopädie, Pädagogik, Familientherapie, Heilpädagogik) und zwei Ärztinnen in einem sehr dynamischen und freundschaftlichen Umfeld.

 

- Berufserfahrung in der Arbeit mit Familien und Gruppen erwünscht

- diagnostische und therapeutische Tätigkeit mit Kinder- und Jugendlichengruppen

- Elternberatung, Elterngruppen, Familientherapie.

 

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle im Schichtdienst (die Öffnungszeiten der Praxis sind von 7-21 Uhr, Samstags 9-14 Uhr), Bewerbungen bitte mit Gehaltsvorstellungen, Berufserfahrung erwünscht.

 

 

 

Aus paritätischen Gründen suchen wir, die Praxis Zweers, zum baldmöglichsten Eintrittstermin einen

systemischen Therapeuten,

der in unserem Praxisverbund im Kreis Borken (NRW) als Familientherapeut, aber auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen tätig wird.

Der neue Kollege wird in einem Team, bestehend aus Psychologen, Dipl. Pädagogen, Heilpädagogen und Sozialpädagogen tätig werden. Die Mitarbeiter unserer Praxis sind überwiegend im Jugendhilfebereich therapeutisch tätig, sie verfügen über unterschiedliche therapeutische Qualifikationen, die von den Praxisinhabern mitfinanziert bzw. finanziert werden.

Regelmäßige Teambesprechungen, kollegiale Beratungen und Supervisionen regeln in den Teams den fachlichen Austausch. Die Mitarbeiter arbeiten in kleinen Subteams in und mit den Familien. Kinder- und Jugendtherapeuten werden i. d. R. für gravierende Störungen am Kind miteinbezogen.

 

Eine leistungsbezogene und gerechte Bezahlung sind für uns selbstverständlich wie auch eine zusätzliche Kapital- und Rentenversicherung für jeden Mitarbeiter.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unseren Internetseiten:

www.praxis-zweers.de.

Ferner werden Fragen gerne durch unsere Geschäftsstelle beantwortet.

Praxis Zweers

Neuenhauser Str. 39-41

48529 Nordhorn