Veröffentlichungen
R. Hanswille (Hg.): Systemische Hirngespinste
Das Buch zur DGSF Jahrestagung 2008 ist nun erschienen:
Reinert Hanswille (Hg.)
Systemische Hirngespinste
Neurobiologische Impulse für die systemische Theorie und Praxis
1. Auflage 2009
262 Seiten mit 23 Abb. und 4 Tab., kartoniert
24,90 € [D]
Beiträger
Jörg Baur, Würselen / Reinert Hanswille, Essen / Alexander Korittko, Hannover / Hans Markowitsch, Bielefeld / Frank Natho, Halberstadt / Martina Piefke, Bielefeld / Wilhelm Rotthaus, Bergheim / Günter Schiepek, Eggenburg / Jochen Schweitzer, Heidelberg / Rainer Schwing, Hanau
Mit freundlicher Genehmigung des VANDENHOECK & RUPRECHT Verlages können Sie hier das Vorwort von Reinert Hanswille als PDF - Leseprobe herunterladen.
Inhalt
Vorwort des Herausgebers
Martina Piefke und Hans J. Markowitsch
Was kann die Psychotherapie von den Ergebnissen der Neurobiologie lernen?
Günter Schiepek
Systemische Neurowissenschaften und systemische Therapie
Rainer Schwing
Spuren des Erfolgs: Was lernt die systemische Praxis von der Neurobiologie?
Wilhelm Rotthaus
Die Bedeutung der Neurobiologie für die Kinder und Jugendlichentherapie
Alexander Korittko
Neurobiologische Ansätze und heilende Interaktionen: Traumatisierte Kinder in Pflegefamilien
Reinert Hanswille
Systemische Traumatherapie und Neurobiologie
Frank Natho
Bindung und Trennung – Was Trennung so schwer macht. Neurobiologische Aspekte mit methodischer Anregung für eine systemische Trauerarbeit
Jörg Baur
Supervision als neurowissenschaftlich inspirierter Lehr-Lern-Prozess: Facetten einer »gehirngerechten« Supervision
Jochen Schweitzer
Hirngespinste systemischer Organisationstheorie
R. Hanswille und A. Kissenbeck: Systemische Traumatherapie
Im September erscheint das Buch Systemische Traumatherapie von Reinert Hanswille und Annette Kissenbeck
Systemische Traumatherapie
Konzepte und Methoden für die Praxis
Mit Vorworten von Ellert Nijenhuis und Gunther Schmidt
398 Seiten
€ 34,00
ISBN 978-3-89670-651-5
2008
Traumatisierende Ereignisse kommen weitaus häufiger vor, als es auf den ersten Blick scheint. Unfälle, Gewalterfahrungen, Missbrauch oder Vernachlässigung lösen in rund einem Viertel der Fälle Traumafolgestörungen aus, die sich oft erst nach Monaten zeigen.Dieses Buch verbindet erstmals das Know-how der klassischen Traumatherapie mit den erfolgreichen Methoden der systemischen Therapie zu einem gemeinsamen Konzept. Familientherapeuten vermittelt es einen Überblick über den aktuellen Stand der Traumatherapie und Traumaforschung. Traumatherapeuten und Medizinern ermöglicht die Einbeziehung des Systems, dessen Unterstützung zu nutzen, die Traumabehandlung deutlich zu verkürzen und Rückfälle zu vermeiden. Mitarbeitern im sozialen Dienst, die oft den ersten Kontakt zu Betroffenen haben, hilft es Traumatisierungen zu erkennen und ihre Behandlung in die richtigen Wege zu leiten.So entlastet eine systemische Traumatherapie – neben den Traumatisierten selbst – letztendlich alle Menschen, die mit ihnen zu tun haben.Ein bedeutender Teil des Buches beschäftigt sich mit der Therapie von traumatisierten Kindern bzw. Jugendlichen und ihren Familien. Auf der Basis von kindlichen Entwicklungs- und traumaspezifischen Aspekten entwickeln die Autoren hier ein systemisches Konzept für die therapeutische Praxis. Darin werden Diagnoseinstrumente vorgestellt, Therapiestrategien entworfen und Interventionen für traumatisierte Systeme beschrieben.
B. Reiners: E-mail-Beratung
Reiners, B. (2005). E-Mail-Beratung in der Jugendhilfe. Nach dem Modell der Kinderschutz-Zentren. Ein Handbuch für die Fortbildung. Köln: Verlag der Kinderschutz-Zentren. ISBN 3-9809332-0-2.
Bernd Reiners: E-Mail-Beratung in der Jugendhilfe
hinzugefügt: 3-10-2005
Ein Handbuch für die Fortbildung. Nach dem Modell der Kinderschutz-Zentren. 2005. 128 Seiten, Preis: 12,95 Euro
ISBN 3-980 9332-0-2
Onlineberatung gilt noch immer als neue und moderne Form der Beratung. Zumindest ersteres sollte so wohl nicht mehr zutreffen, denn die Erkenntnisse auf die sich das Buch von Bernd Reiners stützen, ergaben sich immerhin aus sechsjähriger praktischer Erfahrung mit dieser Form der Beratung. Gesammelt wurden diese bei den Kinderschutz-Zentren, die seit 1999 Onlineberatung anbieten. Aus der Praxis heraus entstand das Bedürfnis weitere Personen zu Online-Beratern fortzubilden und dies unter vereinheitlichten Qualitätsstandards. Das Fortbildungs- und Qualitätssicherungskonzept bilden die Hauptkapitel dieser Publikation.
Im ersten Teil des Buches geht es Reiners um eine Verortung der E-Mail-Beratung. Es wird geschildert welche Personengruppen von Onlineberatung profitieren und warum es überhaupt sinnvoll ist diese anzubieten. Auch wird kurz erläutert, warum es notwendig ist eine spezielle Fortbildung für E-Mail-Beratung anzubieten. Diese Punkte werden erfreulich kurz gehalten, da die Reduktion der Kommunikations Kanäle schon ausführlich in anderen Büchern erläutert wurden (s. Nicola Döring - Sozialpsychologie des Internet), fallen jedoch nicht zu kurz aus.
Im zweiten Teil des Buches wird das Fortbildungskonzept beschrieben. Die einzelnen Punkte werden mit Beispielen aus der Praxis und mit Erfahrungen aus vergangenen Fortbildungen veranschaulicht.
Im letzten Teil geht es darum die Qualität bei der E-Mail-Beratung zu sichern, dazu werden Tipps gegeben, die wiederum aus der eigenen Erfahrung mit der E-Mail-Beratung entstanden sind.
Im Anhang befindet sich noch die vom Arbeitskreis Online-Beratung erarbeitete „Rahmenempfehlungen zu Qualitätsmerkmalen der Internet-Beratung“ und eine Linkliste mit Beratungsangeboten im Web, aber auch anderen interessanten Webseiten.
Das Buch richtet sich an Berater, die in die Online-Beratung einsteigen wollen und noch keine Erfahrung mit dieser Form der Beratung gesammelt haben. Mit Hilfe dieses Buches sollten die ersten Schritte nicht mehr so schwer fallen. Das Buch richtet sich aber auch an Institutionen, die ihre Berater befähigen möchten E-Mail-Beratung anbieten zu können und dies mit vereinheitlichten Qualitätsstandards. Für diese Ziele bietet der Autor viele „Werkzeuge“ und nützliche Tipps an. Auf 128 Seiten können nicht alle Facetten von Beratung erläutert werden, diesen Anspruch hat der Autor nicht. Sein Ziel ist es speziell die E-Mail-Beratung zu beschreiben. Der verständliche Schreibstil und die zahlreich eingebrachten eignen Erfahrungen machen das vorliegende Buch zu einer sinnvollen Ergänzung der bestehenden Literatur. Einziger Wermutstropfen ist der Schriftsatz des Buches, da die Wahl einer serifenfreien Schrift und der zu kleine Rand die Lektüre etwas verkompliziert. Dennoch ein rundum gelungenes Buch, das hält was es verspricht.
Herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V.
Rezension von Jörg Warras
Das Buch kann über die Seite der Kinderschutz-Zentren bestellt werden:
www.kinderschutz-zentren.org/ksz_info-26.html




