Approbation
 

Rückblicke und Hinweise über die Jahrestagung

Rückblicke

Vom 10.-13. September 2008 fand dieses Jahr die 8. wissenschaftliche Jahrestagung des DGSF in Essen statt. Mehr als 650 Interessierte besuchten die über 80 Veranstaltungen zum Thema "Systemische Hirngespinste – Neurobiologische Impulse und andere Ideen für die Systemische Theorie und Praxis"

 

Als Nachklang zur Jahrestagung können Sie hier noch das Programmheft für die 8. wissenschaftliche Jahrestagung der DGSF "Systemische Hirngespinste" als PDF herunterladen. 

 

Des Weiteren finden Sie hier weiterhin Informationen zu den Referenten der Jahrestagung sowie Fotos aus Essen.

 

 

Während der Tagung beschäftigte man sich in vielen Vorträgen, Seminaren und Workshops mit dem Zueinander von neurobiologischer Forschung und systemischer Therapie.

 

Forschungsergebnisse der Neurobiologie verweisen auf die Notwendigkeit einer Weiterentwicklung beraterischer und therapeutischer Theorie und Praxis. In diesem Kontext erscheint es als sinnvoll, traditionelle Krankheitsbilder, therapeutische Techniken und Methoden, beraterische Vorstellungen über Lernen und Veränderung zu überprüfen.

 

Im September wurde zur Diskussion darüber eingeladen, wie sich auch die systemische Theorie und Praxis angesichts der Ergebnisse neu orientieren oder sich in bewährter Weise weiterentwickeln könnten.

 

Im Rahmen des Kongresses feierte das ifs sein 20-jähriges Bestehen.

 

 

Deutsches Ärzteblatt*Heft 11*November 2008: Auf die Beziehung kommt es an

AErzteblattNov2008.pdf

Katrin Richter: Essen? - Essen! 8. DGSF Jahrestagung 2008: Systemische Hirngespinste - Anstöße aus der Forschung

Ich will ja nicht schon wieder damit beginnen, dass es beeindruckend war, das ist es ja immer. Man könnte nach diesem Kongress schon von ewiger neuer neuronaler Vernetzung sprechen. Ich weiß ja nicht, wie es anderen Teilnehmern geht, aber ich profitiere lange davon, bin hellauf begeistert, verschwinde mit meinen neuen Synapsennetzwerken in meiner  Schatzkammer und summe leise vor mich hin. Es war der größte DGSF-Kongress überhaupt mit mehr als 600 Teilnehmern. Die Qualität stimmte.

Vielleicht von vorn…

Die Forschungskolloquien verbrachte ich auf der Autobahn, bei Eröffnung hatten sich viele Teilnehmer bereits warmgesessen.

Prof. Dr. Jochen Schweitzer eröffnete im Anschluss charmant seinen ersten Kongress als Vorsitzender der DGSF.  Was würde passieren, wenn die Systemische Therapie ihre „offizielle Anerkennung“ bekommen würde? Dann würden nicht nur Berge, sondern Gebirge den Platz wechseln.

Es war klar, dass auch von Reinert Hanswille als Vertreter der Veranstalter eine gewissen Spannung abfiel nach seinen nachfolgenden Eröffnungsworten. Endlich ging es los.

In den Hauptvorträgen von Prof. Dr. Hans Markowitsch und Prof. Dr. Günter Schiepek lernte ich den letzten Rest meiner Voruteile über Neurologen und Hirnforschung zum Verschwinden zu bringen. Durch funktionelle  bildgebende Verfahren lassen sich für die systemische Therapie viele Sicherheiten gewinnen, denn der Kontext  der Lebensumwelten bestimmt die Hirnentwicklung – so Markowitsch. Die Wirkungen des sozialen Umfelds auf die neuronalen Vernetzungen sind nachweislich, vielfältig und bemerkenswert. Isolation führt zu lebenslanger Hirnverkümmerung, ein Zuviel an Verbindung führt zu Interferenz und 20 Tage Badeurlaub mit Strandliegen führen zu einer IQ-Verringerung um 10 Punkte. Ha! Großes Gelächter und irgendwie Zweifel? Mit dem Fokus auf dem Hirnstoffwechsel waren nun traumatische Ereignisse bezüglich der Verknüpfung von Emotion und Gedächtnis anders zu verstehen. Das Stressmodell sagt seit Jahren Ähnliches, die Psychoanalyse arbeitet damit, Systemiker wussten es schon lange und dennoch – es gibt Sicherheit, es genau sehen zu können. In Farbe.

Vielleicht kam es nicht von ungefähr, im Anschluss daran bei Professor Schiepek zu lernen, dass die Neuroplastizität bis ins sehr hohe Alter gegeben ist, neue Hirnzellen wachsen und wenn man nur lernen will, sogar von erbsengroß zu kastaniengroß. Neurogenese: Neue Lerninhalte können innerhalb von Tagen neue Nervenzellen generieren und Dauerstress erzeugt eine erhöhte Cortisolausschüttung und einen Stresskreislauf, der Lernen verhindert. Mütter, Erzieher, Lehrerinnen, Sozialpädagogen, Psychologinnen müssten Managergehälter bekommen, denn die Genesis des Hirns beginnt mit der Geburt. Darüber lohnt es sich ernsthaft nachzudenken.

Das Gehirn ist dauerhaft aktiv und viele Prozesse laufen über Inhibitition, ein schönes Wort für Dämpfung der Hirnaktivitäten. Lässt - nicht nach Schiepek, sondern nach mir - das ressourcenorientierte Arbeiten der Systemiker direkt im anderen Lichte erscheinen – Desinhibierung…

Professor Schiepek erklärte wunderbar, wie die Spiegelneurone funktionieren, man stelle sich vor, man sieht jemanden mit nackten Füßen direkt vor einer Türkante – na? Das funktioniert sogar ohne Foto. Hinsehen und Hinfühlen, es sind dieselben Hirnareale, die da feuern und deshalb funktionieren Filme so gut.

Der Begriff der systemischen Therapie konnte aufgrund der Forschungsbefunde nicht nur eine Erweiterung erfahren, sondern auch mehr Selbstsicherheit tanken. Flooding hatte ich immer als ein Zuviel verstanden – überflutet werden – es ist aber auch ein Hinweis darauf, dass sich etwas verändert, denn Therapie wirkt zeitverzögert.

Der nächste Morgen bescherte uns allen nicht nur einen vollen Saal, sondern auch Einsichten über das Bauchgefühl. Dr. Gunter Schmidt behauptete, wir erzeugten uns in jeder Sekunde neu. Zellen, die gleichzeitig feuern im Hirn, vernetzen sich miteinander (Gesetz der Hepp’schen Plastizität des Gehirns). Lernen besteht nach Schmidt im Neuvernetzen von Vorhandenem, wir als Therapeuten sind Evozierungshelfer wie der Weckdienst im Hotel. Das gefiel mir, man muss halt nur fokussieren. Wir arbeiten der Autorität des Patienten zu – als Dienstleister. Schmidt erklärte auch dissoziative Trance mit einem Beispiel einer übergewichtigen Patientin. Sie: „Meine Füße zwingen mich immer zum Kühlschrank zu gehen, um ihn leer zu essen“ – Er: „Vielleicht verhandeln sie mit ihrem Füßen und lassen sie sei erst durch die ganze Wohnung laufen, wenn sie danach zum Kühlschrank dürfen. Im Kühlschrank sitzt der Herr des Genusses, der die Füße versklavt hat. Drücken sie die Kühlschranktür zu und sagen sie – deine Sklavin kommt gleich.“ Eine wunderbare Abgrenzungsübung.

Nach einem so wundervollen Input konnte ich persönlich Prof. Reddemann nicht folgen. Ihre Stimme wollte wohl lieber nach Hause und ich habe den Saal verlassen.

In den Nachmittagsworkshops bei Prof. Dr. Renate Zwicker-Pelzer und Dr. Johannes Johannsen lernte ich viel über Alter und Alter und darüber, dass mit 60 noch lange nicht alles vorbei ist. Pflege und Gebrechlichkeit sollte Aktivität entgegengesetzt werden. Auch in hohem Alter bilden sich neue Gehirnzellen. „Use it or lose it“ manchmal sind Ballspiele ja vielleicht auch langweilig und man sollte seine Omi lieber in einen ordentlichen Krimi mitnehmen oder sie sich verlieben lassen oder sie auffordern, Jonglieren zu lernen, anstatt sie im Sitzen zum Häkeln zu bewegen. Das erfordert Umdenken im System. Dem Leben wird rückwärts ein Sinn gegeben, an 70 Jahren gelebten Lebens kann man nichts mehr ändern, aber es ist nie zu spät, noch etwas zu ändern. Fernsehen dämpft die neuroplastische Aktivität nicht nur bei Kindern. Also ran an den Speck.

Mein zweites Workshop-Leckerli war die Sandspieltherapie, die wirklich ein Happen für sich ist. Es fällt mir schwer, die Inhalte wiederzugeben, deswegen lass ich‘s auch. Denn was im Sand mit kleinen Figuren alles gesehen werden kann, muss man erleben. Maria Bahr und Monika Heinzel-Junger demonstrierten das eindrucksvoll. Auch hier ließ sich eine Vernetzung zwischen Systemikern, Analytikern, Bauarbeitern und Neuronalen Netzwerkern nicht verleugnen.

Am Abend gab es eine Mitgliederversammlung, die keine Minute langweilig war. Es wurde kontrovers diskutiert, gesungen, danach noch weitergeredet. Es hat wieder lange gedauert, die Tendenz zur Straffung ließ sich aber wahrnehmen. Nachdem ich 7 Jahre „gekniffen“ habe, werde ich nächstes Jahr wieder hingehen.

Der Freitag war ein Freutag, es ging weiter und die Systemiker haben auf Kongressen manchmal wirklich Entertainmentqualitäten. Und wie wir seit Donnerstag wussten, fördert Lachen die Aufnahme der Informationen im Hirn, weil sie mit angenehmen Dingen verknüpft werden. Begeistert lernt es sich leichter.

Mit Musik auch. Zwischen den Vorträgen gab es Jazz zum bisschen mitswingen.

Die Hauptvorträge von Maria Arts, Rainer Schwing und Prof. Gerald Hüther waren gewürzt mit Lachern und Erkenntnissen. In einer überraschten Lernatmosphäre „bleibt mehr hängen“ aber „Liebe – auch hermeneutische macht zuweilen blind“ (Schwing). Es gibt Familien, die sind an sich schon verstärkt genug, die muss man mit zirkulären Fragen nicht noch mehr verstören, nur weil man das so gelernt hat.

Nach Hüther: „Die mechanistische Vorstellung des Lernens ist überholt. Lernen ist dynamisch, braucht stabilisierende Einflüsse und Belohnungen…“ oder noch schöner: „Begeisterung ist der Treibstoff für’s Hirn.“

Wenn ich versuche, diesen Kongress auf ein paar Seiten zu porträtieren, und das so tue, wie es für mich gewesen ist, merke ich, wie schwer es mir fällt, diese vollen Tage auf so wenige Zeilen zu beschränken. Würde ich es morgen schreiben, käme Anderes dabei heraus.

Es ging noch weiter. Mit den vielen Angeboten waren die Teilnehmer gut versorgt. Nur manche der Workshops waren zu voll. Die Uni-Gebäude in Essen sind weitläufig und riesengroß, Platzmangel gab es also auch nicht.

Der Freitag ging für mich mit der Beschäftigung mit online-Therapie weiter. Darüber kann man geteilter Meinung sein, weil ein jeder in der Schrift nur zum Teil da ist. Stimmt das, was geschrieben wird? Welcher Eindruck entsteht?  Wie verantwortlich können Grenzen eingehalten werden? Da bleiben viele Fragen offen. Auch hier wurde deutlich: das, was im Internet zu sehen ist, hat eine Wirkung, die sich jeder bewusst machen sollte, um diese Aufgabe zu erfüllen. Es gibt zugleich erhöhte Anonymität und größere Offenheit in beide Richtungen.

Freitagabend war es dann für viele so weit. Das Fest mit dem Buffet und dem Rededrang konnte an riesigen runden Tischen so richtig kultiviert werden. Getanzt wurde sowieso. Und gegen Ende kam die Sängerin immer mehr in Fahrt und konnte ihr Stimmvolumen nutzen. Sämtliche vom Sitzen eingerosteten Muskeln wurden gelockert einschließlich der Stimmbänder.

Schlauschlau, dass der ersten Eröffnungsvortrag von Samstag von Prof. Dr. Jochen Schweitzer selbst gehalten wurde. Welche Ehre, nach fast durchzechter Nacht ihm andächtig lauschen zu wollen. Systemische Organisationstheorie am Beispiel der DGSF selbst. Das konnte jeden angehen. Wie Prof. Dr. Hans Förstl im Anschluss über neurobiologische Zukunftsperspektiven  richtig bemerkte: „Alles, woran man glaubt, hilft.“ Placebos erfüllen das Prinzip Hoffnung. Lasst es uns nutzen.

Zum Tagungsausklang lieferte der Taxifahrer Edgar Guzorra einen etwas launischen Blick auf diesen Kongress und machte sich über dies und das lustig. Muss man dabei gewesen sein und gesehen haben.

Den Staffelstab in olympischer Manier zu übergeben – das muss man erst mal bringen. Bis nächstes Jahr in Potsdam.

 

 

Katrin Richter

Katzbek 20

24235 Laboe

www.ppkr.de

 

http://www.systemagazin.de/berichte/081023_dgsf_essen.php

Renate Weihe-Scheidt: Wie war das in Essen?

Renate Weihe-Scheidt:Wie war das in Essen?

Bericht von der 8. DGSF-Jahrestagung vom 10.-13.9.2008

 

Die diesjährige DGSF-Tagung in Essen war nicht nur hinsichtlich der Teilneh­merzahl die größte Tagung der letzten Jahre, ich fand sie auch inhaltlich und stimmungsmäßig sehr gelungen und bin besonders angeregt wieder nach Hause gefahren.

Unter dem Motto »Systemische Hirngespinste« lag der thematische Schwer­punkt der Tagung auf neurobiologischen Forschungsergebnissen und deren Im­pulsen für die systemische Theorie und Praxis. Mit diesem Thema hatten die Organisatoren Reinert Hanswille und das Team des isf einen sehr klar umrissenen Schwerpunkt gesetzt und ein Thema gewählt, das in den letzten Jahren zu großer Popularität gekommen ist, auf DGSF-Tagungen bisher aber eher am Rande eine Rolle gespielt hat.

Die Hauptvorträge der drei Vormittage befassten sich fast alle mit diesem Schwerpunktthema, immer aus einer etwas unterschiedlichen Perspektive je nach Hintergrund des oder der Vortragenden. Beim Lesen des Programms war mir zunächst etwas bange bei soviel Neurobiologie, und die Befürchtung lag nahe, es könnte redundant werden. Tatsächlich gab es Inhalte, die immer wieder auf­tauchten: die enorme Plastizität des Gehirns, die Veränderungen neuronaler Strukturen durch Erfahrung lebenslang möglich macht; das Zusammenspiel der unterschiedlichen Hirnregionen und die Bedeutung affektiver Zustände für den Ablauf kognitiver Prozesse; die Notwendigkeit von häufigen Wiederholungen von Erfahrungen bzw. Handlungen für die Bahnung alten und neuer Reakti­onsmuster. Was ebenfalls immer wieder deutlich wurde, waren die grundsätzli­chen Probleme der Übertragbarkeit neurobiologischer Befunde auf die Psycho­therapie: Die Ergebnisse neurobiologischer Forschung sind spannend und ge­währen neue Einblicke, aber wir sind weit davon entfernt, die Funktionsweise des Gehirns wirklich zu verstehen; die Ergebnisse lassen immer unterschiedliche Interpretationen zu, so bedienen sich zur Zeit auch alle Therapieschulen der Hirnforschung zur Bestätigung ihres Ansatzes. Fazit: Vorsicht vor vorschnellen Rückschlüssen!

Aber da diese Ideen doch jedes Mal in einem etwas anderen Zusammenhang gebracht und vor allem von den verschiedenen Rednern in ganz unterschiedlicher Weise präsentiert wurden, wurde es nicht langweilig. Im Gegenteil, die Wieder­holung bestimmter Erkenntnisse und auch eine gewisse Übereinstimmung in der Frage der Schlussfolgerungen für die systemische Praxis und Psychotherapie führte auch zu einer Verdichtung, die für mich einen Teil des besonderen Reizes und Erfolges dieser Tagung ausgemacht haben.

Den Auftakt am Mittwochnachmittag bildeten die Vorträge von Hans Mar­kowitsch und Günther Schiepek. Markowitsch stellte sehr übersichtlich und an­schaulich neuere Erkenntnisse der Gedächtnisforschung dar. Schiepek befasste sich mit der Beziehung von neurobiologischer Forschung und systemischer Praxis bzw. Psychotherapieforschung: Neurobiologische Forschungsergebnisse sind für die unterschiedlichsten Interpretationen offen. Für Systemiker — so seine These - ist das Verbindende zwischen Neurobiologie und Psychotherapie zunächst einmal die Methode des Verstehens, die Systemtheorie als theoretisches Paradigma. Dies wurde dann im Einzelnen anschaulich erläutert. Als Forscher widerstand Schie­pek der Versuchung einer direkten Überführung der Forschungsergebnisse in praktische Tipps für die Psychotherapie.

So hatte es auch das anschließende Reflektierende Team nicht ganz leicht, das sich über die Frage »Was nehme ich hieraus für meine Praxis mit?« austauschen sollte. Auch wenn der Dialog zwischen Forschung und Praxis essentiell ist, ist die Übertragbarkeit nicht immer so schnell zu leisten und vielleicht auch nicht das einzige Ziel. Theorie und Forschung brauchen auch einen eigenen Reflexions­raum.

Der Donnerstagmorgen begann mit einem ebenso geistreichen wie unter­haltsamen Vortrag von Gunther Schmidt. Nachdem er zunächst darauf hinge­wiesen hatte, dass das Gehirn allein gar nichts leisten kann, sondern nur im Verein mit dem Körper funktionsfähig ist, um uns dann aufzufordern, einmal kurz mit unserem Körper über dessen Zufriedenheit zu kommunizieren, hatte er — spä­testens da — die volle Aufmerksamkeit des Auditorium gewonnen. Und er hatte den Körper als einen wesentlichen Mitspieler in der Psychotherapie wieder ein­geführt. In der Praxis haben viele Systemiker ihr Wissen um körperorientierte Methoden integriert, aber in der systemischen Theoriebildung war der Körper aufgrund der Konzentration auf sprachliche Prozesse doch ziemlich ins Hinter­treffen geraten. Es ging auf dem Hintergrund der neurobiologischen Erkennt­nisse im Wesentlichen um die Bedeutung von Körperwahrnehmung und emo­tionalen Prozessen in der systemischen Therapie. Es ging, wie schon der Titel »Evolvierende Gehirne, Körper, Beziehungsprobleme und mehr« versprach, noch um einiges mehr — alles brillant miteinander verbunden, aber nicht leicht zu erinnern.

Ganz anders der darauf folgende sehr ruhige, dezidierte und manchmal etwas sarkastische Vortrag von Luise Reddemann. Die Neurobiologie spielte aus­nahmsweise keine Rolle, im Zentrum stand die Traumatherapie. Ihr Vortrag war vor allem eine Polemik gegen den Boom der traumatherapeutischen Nothelfer und eine Verteidigung eines behutsamen ressourcenorientierten systemischen Arbeitens in diesem Bereich.

»Systemische Hirngespinste — Ideen für die Praxis« war das Tagesthema am Freitag. Für die Praxis stand an vorderste Stelle Maria Aarts, die ihre Erfahrungsorientierung und ihre Theoriedistanz zu einer Art Markenzeichen entwi­ckelt hat. Brillant und in sehr überzeugender Weise zeigte sie, wie die von ihr entwickelte videounterstützte Marte-Meo-Methode scheiternden und verzwei­felten Eltern helfen kann. Entscheidend ist das Aufspüren gelungener Interak­tionen, »glücklicher Momente«, und die Ermutigung der Eltern zur Wiederho­lung solcher Momente. Anhand von Videoaufzeichnungen demonstrierte sie sehr anschaulich, wie eine gelungene Eltern-Kind-Interaktion aussehen kann.

Für die vielfältigen Verbindungen zur Neurobiologie war anschließend Gerald Hüther zuständig, in dem die Veranstalter einen besonders renommierten Red­ner dieses Fachgebietes gefunden hatten. An die Darstellung wesentlicher neu­robiologischer Befunde schloss er einen leidenschaftlichen Appell an die Ver­änderung des Lernens und vor allem der Schule an.

Der Höhepunkt des Vormittags war in meinen Augen der Vortrag von Rainer Schwing. Als systemischer Praktiker und Mitglied des derzeitigen DGSF-Vor­stands stand er am meisten von allen Vortragenden für die Binnenperspektive »Was lernt die systemische Praxis von der Neurobiologie?« Vieles, was bereits in vorhergehenden Vorträgen gesagt wurde, fand sich hier wieder und verdichtete sich aufgrund der Wiederholung und auch der sehr klaren Strukturierung. Fazit seines anschaulich bebilderten Vortrag war: Viele systemische Techniken werden durch neurobiologische Erkenntnisse bestätigt, manche neurobiologische Er­kenntnis sollte uns aber auch als Anregung dienen, das eigene Repertoire zu überdenken, zu modifizieren oder zu erweitern. Die Anregungen betrafen As­pekte, die teilweise auch Gunther Schmidt benannt hatte. Eingeprägt hat sich mir vor allem: Die Veränderung gewohnter Verhaltensmuster braucht eine affektive Beteiligung, die Konzentration der systemischen Therapie auf kognitive Land­karten und sprachliche Narrative hat das Affektive zu sehr in den Hintergrund treten lassen. Neue Bahnungen im Gehirn festigen sich nur durch Wiederholung, anhaltende Veränderung braucht Zeit. Neben dem lösungsorientierten Kurz­zeitoptimismus brauchen auch systemische Therapeuten manchmal Geduld.

Am Samstagvormittag richtet sich der Blick dann auf die »Perspektiven für die Zukunft«. Ein weiteres Highlight war für mich der Vortrag von Jochen Schweitzer, der als derzeitiger Vorsitzender der DGSF Konzepte systemischer Organisationstheorie aufgriff und in Anwendung auf die gegenwärtige Ent­wicklung und auf mögliche Perspektiven des Verbandes illustrierte. Als Zuhö­rerin befand man sich so ständig auf zwei Ebenen, zum einen der Darstellung organisationstheoretischer Konzepte, zum anderen der Reflexion über Fragen und Entwicklungen der DGSF Die erste Ebene war interessant, die zweite hatte auch etwas Beflügelndes: das Gefühl, einem Verband anzugehören, der sich - nach manchmal auch mühsamen Gründungszeiten und dem Ankämpfen gegen politische Widerstände — inzwischen beachtlich entwickelt hat und noch über viele Entwicklungspotentiale für die nächsten Jahre verfügt. So hing ich beim anschließenden Vortrag von Hans Foerstl noch etwas meinen Gedanken nach und erinnere mich nur bruchstückhaft. Es war ein beeindruckend kenntnisreicher Überblick über Ergebnisse und Ideen neurobiologischer Forschung und Psy­chotherapie, als Fazit ist mir geblieben: Es ist alles noch viel komplizierter, als wir gedacht haben und als wir es uns vielleicht auch überhaupt vorstellen können.

Neben den Hauptvorträgen und den traditionell am Nachmittag stattfinden­den Workshops nahmen die Fachgruppentreffen und die Symposien einen immer größeren Raum ein. Auch hier wird die zunehmende Ausweitung und Etablie­rung systemischen Denkens und Handelns deutlich. Von den zwölf Symposien widmeten sich die meisten einem speziellen Anwendungsgebiet wie Systemische Supervision, Systemische Kinder- und Jugendtherapie und Systemische Sozial­arbeit etc. Interessant fand ich das Symposium »Was können Systemiker von anderen Psychotherapieverfahren lernen?« Allerdings wurde hier auch deutlich, dass die augenblickliche berufspolitische Situation, die noch immer durch die Nichtanerkennung der systemischen Therapie geprägt ist, einer inhaltliche Dis­kussion über die mögliche Befruchtung der Therapieverfahren untereinander erheblich im Wege steht.

Interessant war auch »DGSF-Kontrovers«, ein neu eingeführtes Diskussi­onsforum, das die Möglichkeit bieten soll, inhaltlich wichtige Fragen der Ver­bandspolitik außerhalb des zeitlich begrenzten Rahmen der Mitgliederver­sammlung zu erörtern. Diesmal ging es um »Systemisch-integrativ-kassenfinan­ziert — welche Versorgung und Ausbildung wollen wir?«, um Visionen für eine Zukunft jenseits des Ringens mit dem Wissenschaftlichen Beirat.

Und nun zur Mitgliederversammlung: Die Vorverlegung des Beginns auf 16.00 Uhr hatte sich schon im letzten Jahr bewährt. Viel Anklang fand darüber hinaus das im Vorhinein an alle Mitglieder versandte »DGSF-intern«. Während die Broschüre im vergangenen Jahr zunächst als einmalige Dokumentation zum siebenjährigen Bestehen der DGSF erschien, ist es jetzt als regelmäßige Über­sicht über die Aktivitäten des Verbandes im vergangenen Jahr konzipiert. Auf diese Weise kann sich jeder schon vorher einen Überblick verschaffen, nicht alle Berichte müssen auf der MV vorgetragen werden, und eine Diskussion über mögliche inhaltliche Fragen, Ziele und Projekte ist besser vorbereitet. Der Be­richt des Vorstands über seine Tätigkeit im vergangenen Jahr sowie über Ziele, Projekte und Visionen für das kommende fanden dann auch breite Unterstüt­zung. Dass es im Verlauf der MV auch verfahrene Diskussionen gibt und dass nach fünf Stunden alle etwas ermüdet sind, lässt sich wohl kaum verhindern. Umso erfrischender die Idee, am Ende mit einem gemeinsamen Gesang abzu­schließen!

Um die gute Atmosphäre der gesamten Tagung haben sich die Veranstalter und das Organisationsteam verdient gemacht. Die Räumlichkeiten der Univer­sität Essen haben es ihnen nicht immer leicht gemacht: Der Vorraum des Audi­max ist winzig bzw. das eigentliche Foyer liegt auf der falschen Seite. Die anderen Hörsäle und Unterrichtsräume sind nur mit Zähigkeit, guter Orientierung und der völligen Freiheit von irgendwelchen phobischen Anwandlungen zu erreichen. Immerhin gibt es zwischen den Gebäuden grüne Inseln. Mit Humor, Geduld und Freundlichkeit ist es dem Organisationsteam gelungen, all diese Widrigkeiten in den Hintergrund treten zu lassen. Dass Reinert Hanswille neben seiner Ge­samtverantwortung für die Organisation dieser Tagung noch den Freiraum für einen »Komikerauftritt« gefunden hat und dabei ungeahnte Fähigkeiten offen­barte, war eine gelungene Überraschung.

Ich bin abgereist mit dem Gefühl: Es ist viel in Bewegung! Die systemische Therapie ist zwar offiziell wissenschaftlich noch immer nicht anerkannt, aber sie ist sehr lebendig — sowohl auf der Ebene des Verbandes und der zunehmenden Verankerung in vielen gesellschaftlichen Bereichen als auch in Bezug auf eine inhaltliche Weiterentwicklung und Ausdifferenzierung. Auch wenn wir die Neurobiologie nicht überbewerten sollten, so ist sie doch nützlich für hilfreiche Anstöße.

Und ich bin gespannt, wie es weitergeht — im nächsten Jahr auf der »etwas anderen Jahrestagung« in Potsdam!

 

Quelle: Kontext 4/2008 S.387-391 von Renate Weihe-Scheidt

E-Mail: renate.weihe@t-online.de

András Wienands: DGSF im Aufbruch - ein Rückblick zur DGSF Tagung in Essen

Um es vorab zu sagen: Die DGSF Tagung vom 10. bis 13. September in Essen mit dem Titel „Systemische Hirngespinste – Neurobiologische Impulse und andere Ideen für die Systemische Theorie und Praxis“ war eine rund um gelungene Tagung, die mit mehr als 600 Teilnehmern nicht nur die bisher größte Tagung in der Verbandsgeschichte war, sondern auch inhaltlich begeistern konnte. Vielleicht ist die große Teilnehmerzahl auch dem Tagungsthema, dem Einfluss der Neurowissenschaften auf die systemische Praxis, zuzuschreiben. Wie auch immer, das IFS in Essen, sein Leiter Reinert Hanswille und das Organisationsteam, hat ganze Arbeit geleistet.

Des Weiteren weiß ich nicht genau woran es lag, dass mir diese Tagung so gut gefallen hat. Entweder es lag an den durchweg guten Beiträgen und der guten Stimmung unter den Kongressteilnehmern. Oder es lag an meiner guten Laune und der Freude vier Tage lang ohne Windelwechseln und Spielplatzbesuche mit vielen netten Kolleginnen und Kollegen in Essen verbringen zu dürfen.

Fangen wir mal mit der Frage an, was eine DGSF Tagung ohne Caroline Keuser und Bernhard Schorn von der DGSF Geschäftsstelle wäre (die weiteren Kolleginnen mögen entschuldigen, dass ich hier die beiden „Dienstältesten“ herausgreife). Eine kurze Antwort: sie wäre schlicht nicht vorstellbar. Beiden, als Mutter und Vater unserer „DGSF-Zentrale“, sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für ihre wohltuende Präsenz an den DGSF Kongressen, so auch diesem, gesagt.

 Beginnen wir inhaltlich mit den Eröffnungsvorträgen am Mittwoch. Prof. Hans Markowitsch hat mich an eine immer wieder leicht in Vergessenheit geratene Erkenntnis der Gedächtnisforschung erinnert: Informationen werden zustandsabhängig eingespeichert und abgerufen, d.h. Erinnerungen können anhand von Erfahrungen rekonstruiert werden. Dass sich traumatische Erfahrungen auch noch nach fünfzig Jahren präzise abrufen lassen, sofern die inhibitorischen Prozesse im Gehirn wegfallen, empfand ich ebenfalls als sehr interessante Information.

Als nächstes stand der Vortrag von Herrn Prof. Günter Schiepek auf dem Programm. Eine der vielen erstaunlichen Informationen, die anhand seiner Forschungsergebnisse zu Tage gefördert wurden, war, dass sich die größte Instabilität des Klienten nicht etwa während, sondern vor dem Einsetzen einer therapeutischen Interventionen, zeigt. Seine Forderung für die systemische Praxis, sich nicht auf eine bestimmte Funktionsebene festzulegen, sei diese nun verbal, emotional, interaktionell oder physiologisch, empfand ich ebenfalls als bereichernd.

Die Mitgliederversammlung am Mittwochnachmittag sollte in die Verbandsgeschichte eingehen. Überschrift: „Singender Vorstand begeistert die Massen!“ Dass Michaela Herchenhan, Susanne Altmeyer, Rainer Schwing und Jochen Schweitzer so gut singen können, hat mich nun auch auf emotionaler Ebene von unserem Vorstand vollständig überzeugt. Ich empfinde es als sehr angenehm und mutig, dass dieser Vorstand so viel Nähe wagt, auf solche und ähnliche Weise zur Begegnung einlädt und damit auch, in der zum Teil sehr anstrengenden Verbandspolitik, jene (systemische) Haltung lebt, die wir nach außen hin vertreten. Eine Haltung, die das Alte ehrt, das Neue wagt und dabei zum lebendigen Miteinander einlädt. Wenn man sich dann noch das Pensum anschaut, welches gemeinsam mit den DGSF Mitgliedern gestemmt werden soll, kann ich nur noch sagen: Hut ab oder vielmehr Hosen an oder einfach nur: Lasst uns Singen.

Am Donnerstagvormittag hat uns Gunther Schmidt, als bewährter „Realitätenkellner“ (dies eine Selbstbeschreibung) zum gewünschten Kompetenzerleben geführt und einen unübertroffenen Flowzustand im Auditorium ausgelöst. Dass der Körper dabei zur Erzeugung der Lösungsrealität eingesetzt werden kann, ist manchem Systemiker vielleicht noch gar nicht so bewusst gewesen. Dass Herr Schmidt die Systemik der 90-er Jahre dabei als „emotions- und körperphobisch“ bezeichnet, hat mich zum Schmunzeln gebracht.

Prof. Luise Reddemann hat in herrlich sarkastischer Manier dazu geraten, sich keinesfalls zu weit von der gut bewährten Traumakonfrontation wegzubewegen. Ohne Konfrontation keine (Er-)lösung. Der positiven Psychologie sollte man daher mit gesunder Skepsis gegenüber stehen, da, was positiv ist, grundsätzlich als gefährlich zu bezeichnen ist.

Dann ging es in die Symposien und Workshops, die hier aufzugreifen die Kapazitäten sprengen würde. Dennoch dies Eine in Kürze: Karl-Heinz Pleyer hat mich in kenntnisreicher Weise in die Traumatisierung eingeführt, die Eltern im Umgang mit traumatisierten Kindern erfahren können („Parentales Trauma“). Dass hier ein besonderes Augenmerk auf die Bezugspersonen gelegt werden sollte, empfinde ich als eine sehr wertvolle und bisher kaum beachtete Information.

Am Freitagvormittag durften wir dem stellvertretenden Vorsitzenden der DGSF, Rainer Schwing, bei einem, wie ich meine, sehr zu empfehlenden Vortrag zuhören. Ohne hier auf die Inhalte näher eingehen zu wollen (diesen wie viele andere Vorträge des Kongresses gibt es im Auditorium Verlag als DVD), möchte ich doch betonen wie sehr mich die Haltung, die hier zur Geltung kam, angesprochen hat. Vielleicht war es neben dem Inhalt auch die Art und Weise mit der Rainer Schwing den neuen Umgangston in „unserem Haus“ (der DGSF) transportiert hat. Voller Witz und Selbstironie hat der Zuhörer eine Fülle an Informationen erhalten, die in meinen Augen ein rundes Paket mit der Bezeichnung „Systemische Praxis heute“ ergeben haben. Dass die Systemik aufgrund neurowissenschaftlicher Erkenntnisse derzeit im Begriff ist, ihre Ursprünge neu zu entdecken und sich dabei von der Kognitions- zur Emotionsorientierung, von einer verbalen zu einer Handlungsorientierung, vom Verstören zur direktiven Intervention und vom „Heldenmythos“ Kurzzeittherapie zur begleitenden Unterstützung entwickelt, war nur eine von vielen gelungenen Beschreibungen. Den Begriff des „verhaltensoriginellen Jugendlichen“ verwende ich seit dem Vortrag mit Genuss.

Der Vortrag von Prof. Gerald Hüther war ebenfalls eine Freude. In jedem Menschen ist mehr möglich, als er im Augenblick realisiert hat. Es besteht also noch Hoffnung, auch für mich. Und dass sich Gehirne nicht trainieren lassen, sondern Begeisterung und ein wohlwollendes Klima brauchen um lernen zu können, ist eine wunderbare Botschaft. Therapieziel Begeisterung, Kongressziel Begeisterung, DGSF-Ziel Begeisterung. Kurz: ich war begeistert. Dass Einstellungen das Ergebnis von Erfahrungen sind und sich nicht durch Belehrungen korrigieren lassen, möchte ich mir für die nächste Diskussion mit meinen Klienten merken. Dass diese (Einstellungen) lediglich durch neue Erfahrungen bzw. den Kontakt zu alten positiven Erfahrungen modifiziert werden können, ahnte ich zwar schon, aber dies von Herrn Prof. Hüther zu hören, tat noch einmal besonders gut.

Als dritte Rednerin an diesem Vormittag kam Maria Aarts auf die Bühne. So wie unsere Klienten, laut den Ausführungen von Frau Aarts, am meisten an ihren Erfolgen lernen, so tun das wohl auch wir Therapeuten, einschliesslich Frau Aarts. Frau Aarts bei ihren Darstellungen von Marte Meo auf der Bühne zu erleben, ist immer wieder wunderbar.

Nach einem berauschenden Tagungsfest, das gegen halb vier seinen Ausklang fand, hat uns Prof. Jochen Schweitzer, Vorsitzender der DGSF, am Samstagmorgen ein lebendiges Bild der DGSF in zwanzig Jahren gezeichnet. Erstaunlich dabei empfand ich die stark dezentrale Organisation. Und dies erinnerte mich wiederum an Günther Schiepek, der in seinem Eröffnungsvortrag sinngemäß sagte: „Gehirne sind dezentral organisiert, es existiert keine Kommandozentrale von der die Befehle ausgehen“. Schön, dass Herr Schweitzer in seinem Bild der DGSF dieses „weiche“ Bild von flachen Hierarchien und einer Organisation in Netzwerken gezeichnet hat. Für mich eine schöne Vision eines auf dann evtluell auf 4000 Mitglieder angewachsenen Verbandes.

Die kurze Kabarett Einlage von Reinert Hanswille, dem Institutsleiter des IFS in Essen, hat mir besonders gut gefallen. Mutig und schön, wenn sich einer der Institutsleiter der DGSF, zu einer solchen „Ulknudel“ wandeln kann.

Dass der Maria-Bosch-Förderpreis für die Abschlussarbeit von André Kleuter zum Thema Mobbing vergeben wurde, hat mich gefreut, da auf diese Weise diesem, häufig noch zu wenig beachteten Thema Rückenwind gegeben werden konnte.

Insgesamt kann ich sagen, dass diese Tagung von einer hohen „atmosphärischen Intelligenz“ begleitet war. Mögen dieser DGSF-Tagung viele weitere inhaltlich und emotional ähnlich bewegende Tagungen folgen.

 

András Wienands, Berlin

wienands|at|gstb.org

www.gstb.org

 

http://www.dgsf.org/dgsf/jahrestagung/dgsf-im-aufbruch/

Download- Fleyer, Anmeldung und Programmheft

Plakat_DIN_A_3.pdf

ifsFlyer_Hirngespinste_aussen_Programm.neu.pdf

ifsFlyer_Hirngespinste_innen_Programm.neu.pdf

Programmheft_Systemische-Hirngespinste_Sept.pdf