Schulvermeidendes Verhalten: Diagnostik und multimodale Interventionen

Schulvermeidendes Verhalten: Diagnostik und multimodale Interventionen

 

Angesichts seiner erheblichen psychosozialen Folgeprobleme stellt schulvermeidendes Verhalten, das mit verschiedenen kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen assoziiert sein kein, ein sehr herausforderndes Symptom dar.

Anhand aktueller Studien zur Diagnostik und Therapie, insbesondere dem umfangreichen eigenen Therapieprojekt, sollen neue Strategien zur diagnostischen Klassifikation und multiprofessionellen Intervention bei stark ausgeprägter Schulvermeidung in Verbindung mit psychiatrischen Störungen behandelt werden. Hierbei sollen sowohl psychotherapeutische als auch sozial-, sport- und sonderpädagogische Ansätze, die auf mehreren Ebenen (Kind, Familie, Schule) ansetzen und im Rahmen des Projektes manualisiert erarbeitet wurden (Reissner, Knollmann & Hebebrand, 2015), vorgestellt werden. Anschließend sollen mehrere Beispielfälle der Teilnehmer und/oder der Referenten besprochen werden.

 

 

Zugangsvoraussetzung:

fortgeschrittene oder abgeschlossene psychotherapeutische Ausbildung

oder

(systemische) Familientherapie/Beraterweiterbildung

 

 

Leitung: Martin Knollmann

leitender Psychologe der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters des LVR-Klinikums Essen, Kliniken und Institut der Universität Duisburg-Essen

 

 

 

Organisatorisches

 

 

Referent/in:Dr. Martin Knollmann
Termin:10.03.2018
Ort:ifs in Essen
Dauer: 1 Tage / 8 UStd.
Kosten:130 EUR (115 EUR)*
Anmeldeschluss:6 Wochen vor Beginn
PTK - Fortbildungspunkte: Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an, ob eine Akkreditierung dieses Workshops durch die PTK NRW geplant ist.

* TeilnehmerInnen und AbsolventInnen von mehrjährigen ifs-Weiterbildungen zahlen den reduzierten Preis, wenn Sie bei der Buchung im Buchungsformular unter „Zusatzinformationen“ ihre ifs-Kursnummer angeben!

 

 

10.03.2018 - 10.03.2018 in Essen Jetzt Anmelden