23.09.2019_Traumatherapie mit sogenannten „Problemfamilien“

Risiko, Resilienz, Intervention

 

Viele Familien müssen sich enormen Herausforderungen stellen und entwickeln dazu, im günstigsten Fall, positive Bewältigungsstrategien um die Belastungssituationen gut zu überstehen. Besonders Familien, die besondere Herausforderungen zu bestehen hatten - wie den Verlust von Heimat, Armut, Vertreibung, Krieg oder soziale Benachteiligungen - sind stärker gefährdet, ihre Bewältigungsstrategien nicht mehr aktivieren zu können. Wiederholte traumatische Erfahrungen können jedoch auf allen Ebenen zu anhaltenden und schweren Problemen und Symptomen führen, was letztlich die Fähigkeit der Familie beeinträchtigt, ihrer schützenden, stabilisierenden Funktion nachzukommen.

 

Unter Verwendung von Behandlungsstrategien in Bezug auf komplexe individuelle Traumata untersucht der Vortrag den Einfluss von chronischen oder wiederholten Retraumatisierungen auf familiäre Reaktions- und Funktionsweisen. Das Verständnis der mit diesem Anpassungsprozess verbundenen klinischen Merkmale kann Therapeuten und Familien dabei unterstützen, gemeinsam traumafokussierte Hilfen für die Familien und Familiengruppen zu entwickeln.

 

 

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt.

 

Wenn Sie das Thema über den Fachvortrag hinaus vertiefen möchten, besteht  die Möglichkeit eine Kombi aus diesem Fachtag plus 2 direkt daran anschließenden Workshoptagen zu buchen!

Anhand von Fallbeispielen und -materialien wird im Rahmen des Fachtages und des Workshops das konzeptionelle Modell einer Stärkung von Trauma-Bewältigunsgstrategien für Familien und Familiengruppen veranschaulicht und demonstriert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei die Auswirkungen der Stärkungsstrategien auf die Bewertung, die Fallkonzeptualisierung, die Behandlungsplanung und Interventionen betrachten und trainieren.

Bei Interesse an dieser Variante, melden Sie sich bitte direkt auf der Workshopseite an: www.ifs-essen.de/fortbildung/workshops/alle-workshop/traumatherapie-mit-sogenannten-problemfamilien

 

 

Referent/in: Laurel J. Kiser, Ph.D., MBA

Psychologin, Associate Professor und Prüfärztin des Family Informed Trauma Treatment (FITT) Center, eines nationalen Netzwerkzentrums für komplex traumatisierte Kinder an der medizinischen Fakultät der Universität Maryland/Baltimore

 

 

Organisatorisches

Referent/in:Laurel J. Kiser, Ph.D., MBA
Termin:23.09.2019
Ort:Essen
Dauer: 1 Tage / 7 UStd.
Kosten:

98,00 EUR *

90,00 EUR für DGSF / SG - Mitglieder

In den Kosten sind ein Mittags-Imbiss und Pausengetränke enthalten.
Anmeldeschluss:10 Wochen vor Beginn
PTK - Fortbildungspunkte:

Dieser Fachtag wurde durch die Psychotherapeutenkammer NRW als Fortbildungsveranstaltung akkreditiert.

Approbierte Psychotherapeuten/innen können sich 6 Fortbildungspunkte anrechnen lassen.

* TeilnehmerInnen und AbsolventInnen von mehrjährigen ifs-Weiterbildungen zahlen den reduzierten Preis, wenn Sie bei der Buchung im Buchungsformular unter „Zusatzinformationen“ ihre ifs-Kursnummer angeben!

 

 

23.09.2019 - 23.09.2019 in Essen Jetzt Anmelden