2015_Bindung und Bindungsstörungen - Bedeutung für Diagnose, Beratung und Therapie

Die Entwicklung einer sicheren emotionalen Bindung eines Kindes an seine Eltern wird heute als ein bedeutender Schutzfaktor in der kindlichen Entwicklung betrachtet.

Die Bindungsentwicklung ist allerdings durch vielfältige Einflüsse störbar. Am besten untersucht sind die elterliche Feinfühligkeit in der frühen Interaktion mit ihrem Kind, die affektive Bedeutung der frühen sprachlichen Kommunikation und der Rhythmus in der Abstimmung von Handeln und Sprache zwischen Eltern und Kind. Unverarbeitete traumatische Erfahrungen der Eltern und/oder des Kindes können zur Entwicklung von Bindungsdesorganisation und Bindungsstörungen führen.

Nach einer Einführung in die Bindungstheorie werden anhand von Videobeispielen die Diagnostik und die bindungsorientierte Therapie bei Eltern und Kindern dargestellt.

 

 

Zielgruppe:

  • Therapeutinnen und Therapeuten, Beraterinnen und Berater aus Kliniken, Beratungsstellen, Aufsuchender Familientherapie
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe
  • Interessierte

 

Referent: PD Dr. med. Karl Heinz Brisch

Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatische Medizin, Nervenheilkunde und Psychoanalyse,

Vorsitzender für Deutschland der Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit (GAIMH e. V. - German-Speaking Association for Infant Mental Health)

 

 

Berichte über bisherige ifs-Fachtage mit Herrn Brisch

Den Bericht zum Fachtag mit Karl Heinz Brisch in 2012 finden Sie hier... !

 

Den Bericht zum Fachtag mit Karl Heinz Brisch in 2015 finden Sie hier... !